> > > Bayerischer Kunstförderpreis 2020 für Sopranistin Camille Schnoor
Freitag, 4. Dezember 2020

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Preistägerin Camille Schnoor, © Hagen Schnauss

Preistägerin Camille Schnoor, © Hagen Schnauss

Auszeichnung in der Sparte Darstellende Kunst auch für Sopranistin Jihyun Lee

Bayerischer Kunstförderpreis 2020 für Sopranistin Camille Schnoor

München, . Der Bayerische Kunstförderpreis in der Spalte "Darstellende Kunst" wird in diesem Jahr an die beiden Sopranistinnen Camille Schnoor und Jihyun Cecilia Lee verliehen. Außerdem werden die Schauspielerinnen Vanessa Eckart und Gro Swantje Kohlhof ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils 6.000 Euro. Der bayerische Kunstminister Bernd Sibler (CSU) lobte die ausgezeichneten Künstlerinnen für ihre "authentische Bühnenpräsenz, ihre unglaubliche Wandlungsfähigkeit, ihre eindringlichen Stimmen und ihr bewegendes Spiel" sowie für ihr "facettenreiches Talent". Durch ihre Arbeit würden sie Verlust, Reue, Zerbrechlichkeit, Eigensinn, Stärke und Leidenschaft zeigen und den Zuschauer damit konfrontieren, so Sibler.

Camille Schnoor wurde 1986 in Nizza geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt Klavier sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und seit 2020 auch Gesang am Pariser Conservatoire Maurice Ravel. Zwischen 2014 und 2016 war sie am Theater Aachen engagiert, seit der Saison 2016/17 ist sie Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

Jihyun Cecilia Lee wurde 1989 im südkoreanischen Suwon geboren. Sie begann 2008 ein Gesangsstudium in Seoul und wechselte 2012 an die Hochschule für Musik und Darstellende Künste Mannheim. Sie besuchte  Meisterkurse bei Ruth Ziesak, Ulrich Eisenlohr, Hans-Peter Stenzl, Axel Bauni, Burkhard Kehring und Peter Nelson. 2015 wurde sie am Opernstudio des Teatro alle Scala in Mailand engagiert. Seit der Spielzeit 2017/18 ist sie Ensemblemitglied am Staatstheater Augsburg. 2016 gewann sie den 1. Preis sowie den Liedpreis beim 8. Europäischen Gesangswettbewerb Debut.

Jedes Jahr verleiht der Freistaat bis zu 16 Kunstförderpreise in den vier Sparten „Musik und Tanz“, „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst“ sowie „Literatur“. Die ausgezeichneten Künstler und Ensembles werden von einem 12-köpfigen Fachgremium vorgeschlagen. Die Preisträger verfügen als Nachwuchskünstler über eine abgeschlossene Ausbildung und zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Begabung aus, die sie bereits unter Beweis stellen konnten. Die Preise für Einzelkünstler sind mit je 6.000 Euro dotiert, für Ensembles mit 10.000 Euro.

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