> > > Bundesregierung will Kulturetat auf 1940 Millionen Euro erhöhen
Sonntag, 25. Oktober 2020

Monika Grütters (2016), © Olaf Kosinsky unter CC BY-SA 3.0

Monika Grütters (2016), © Olaf Kosinsky unter CC BY-SA 3.0 unter CC BY-SA 3.0

Gesamter Etat 2021 mit Neuverschuldung in Höhe von 96.000 Millionen Euro

Bundesregierung will Kulturetat auf 1940 Millionen Euro erhöhen

Berlin, . Das Kabinett der Bundesregierung will für das kommende Jahr den Haushaltsetat für Kultur und Medien auf insgesamt 1,94 Milliarden Euro erhöhen. Das Budget würde damit um 6,6 Prozent beziehungsweise 120 Millionen Euro steigen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) will damit Vorhaben fördern, „die Demokratieverständnis und historisches Urteilsvermögen stärken“, darunter das Deutsche Historische Museum in Berlin und das Haus der Geschichte in Bonn. Außerdem sollen die Zuschüsse der Deutschen Welle erhöht werden, die Mittel zur Förderung von Serienproduktionen wurden sogar verdoppelt. Wird der Haushaltsentwurf von Bundestag und Bundesrat verabschiedet, kann über die Gelder verfügt werden.

Grütters bezeichnete die Kultur als "Fundament für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt", gerade in Krisenzeiten. Aus der Kultur kamen erste positive Stimmen. Christian Höppner vom Deutschen Musikrat sieht den Haushaltsentwurf als "zukunftsweisendes Signal". Geförderte Institutionen seien wichtige Auftraggeber auch für Soloselbstständige. Er hoffe nun, dass auch die Länder ihre Kulturhaushalte wenigstens gleich bleiben ließen, um "das Kulturleben vor krisenbedingten überproportionalen Kürzungen zu bewahren".

Neben dem Etat für Kultur werden auch die Ausgaben für das Straßen- und Schienennetz, für die Kinderbetreuung sowie für den Klimaschutz steigen. Für den neuen Haushaltsentwurf muss die Bundesregierung mindestens 96 Milliarden Euro Schulden aufnehmen.

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