> > > Elbphilharmonie Hamburg: Keimfreie Rolltreppen für mehr Sicherheit
Donnerstag, 22. Oktober 2020

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Rolltreppen der Elbphilharmonie Hamburg, © Michael Zapf

Rolltreppen der Elbphilharmonie Hamburg, © Michael Zapf

Organische Keime sollen mit UVC-Strahlen unschädlich gemacht werden

Elbphilharmonie Hamburg: Keimfreie Rolltreppen für mehr Sicherheit

Hamburg, . Die Elbphilharmonie in Hamburg setzt ab sofort auf keimfreie Rolltreppen. Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr durch Festhalten am Handlaufband wurde ein spezielles Schutzverfahren entwickelt. Dazu wird UV-Licht verwendet, das die Viren unschädlich macht, indem es mithilfe von UVC-Strahlen deren DNA aufbrechen soll. „Alle organischen Keime werden mit dieser Technik unschädlich gemacht, was etwaige Schmierinfektionen auf ein absolutes Minimum reduziert”, so ein Sprecher.

Die Technik stammt von einem Kölner Unternehmen. Sie wurde bereits zur Zeit der Schweinegrippe für einen Wettbewerb entworfen. Innerhalb Hamburgs wird sie neben der Elbphilharmonie auch im Phoenix-Center und der Europa Passage verwendet. Im Konzerthaus wurde sie Mitte August verbaut und soll Besucher ermutigen, den Handlauf der Rolltreppen zu benutzen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Die Hamburger Elbphilharmonie wurde im Januar 2017 eröffnet. Der große Konzertsaal bietet Platz für 2.100 Zuschauer, der kleine Saal hat 550 Plätze, das Kaistudio fasst 170 Besucher. Der Konzertsaal weist eine weinbergartige Anlage auf, ähnlich der Berliner Philharmonie, und ist mit einer sogenannten "Weißen Haut" ausgekleidet. In das Gebäude von Jacques Herzog und Pierre de Meuron sind neben den Konzertsälen auch Eigentumswohnungen integriert. Ursprünglich war die Eröffnung der Elbphilharmonie für 2010 geplant, verzögerte sich aber mehrfach. Die Baukosten des 2016 fertiggestellten Hauses betrugen mit rund 866 Millionen Euro mehr als das 11-fache der geplanten Summe von 77 Millionen Euro. Im ersten Jahr nach der Eröffnung besuchten rund 850.000 Menschen über 600 Konzerte in der Philharmonie, die kostenlos zugängliche Aussichtsplattform des Gebäudes, genannt Plaza, wurde bislang von mehreren Millionen Menschen besucht.

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