> > > Wiener Opernszene hat ihren ersten Corona-Cluster
Samstag, 19. September 2020

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

Mittlerweile 46 Infektionen nach Operetten-Aufführung

Wiener Opernszene hat ihren ersten Corona-Cluster

Wien, . Der aus einer Operettenvorstellung entstandene Infektions-Cluster in Wien ist weiter angewachsen. Inzwischen wurden im Zusammenhang mit der Aufführung im Theater an der Gumpendorfer Straße 46 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Bei der Veranstaltung handelte es sich um den ersten Auftritt am Theater seit dem Lockdown, Veranstalter war die Musik und Kunst Privatuniversität. Durch mindestens einen zu spät entdeckten infizierten Mitwirkenden wurde unter anderem eine Mitarbeiterin der Wiener Staatsoper angesteckt, woraufhin es am Haus zu sieben Corona-Fällen kam. Die betreffenden Personen wurden isoliert, einige Rollen umbesetzt, ansonsten bleibt die Oper in Betrieb. Die Universität stoppte studentische Aktivitäten bis zum Vorlesungsbeginn, der Cluster vergrößert sich aber bereits. Das Theater in der Gumpendorfer Straße weist indes im Hinblick auf vorige Tests der eigenen Mitarbeiter sowie strenge Hygienemaßnahmen alle Schuld von sich.

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