> > > Festspielhaus Baden-Baden reduziert Kapazitäten um 80 Prozent
Samstag, 19. September 2020

Festspielhaus Baden-Baden, © TxllxT

Festspielhaus Baden-Baden, © TxllxT unter CC BY-SA 4.0

Ab September wieder Vorstellungen im Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden reduziert Kapazitäten um 80 Prozent

Baden-Baden, . Das Festspielhaus Baden-Baden startet nach einer langen Pause aufgrund der Corona-Pandemie wieder mit Vorstellungen. Erster Programmpunkt im September ist das Ballett „Ghost Light“ des Hamburg Ballett John Neumeier. Das Werk wird fragmentiert gestaltet, um Kontakte zu reduzieren und trotz einer Beteiligung von rund 60 Tänzern das Abstandsgebot einhalten zu können. Mit dem Titel „Ghost Light“ knüpft der Choreograf an eine amerikanische Tradition an, bei der nach Proben und Aufführungen eine Glühbirne – das sogenannte „Ghost Light“ – signalisieren soll, dass kein Künstler die Bühne nutzen darf.

Dem Ballett folgen im Oktober Konzerte der Bamberger Symphoniker mit der Cellistin Sol Gabetta sowie eine Matinee mit der ukrainischen Geigerin Diana Tishchenko. Am Wochenende zu Allerheiligen spielt das Balthasar-Neumann-Ensembles das „Deutsche Requiem“ und die dritte Sinfonie von Johannes Brahms sowie einen Konzertwalzer und Arien von Johann Strauß. Dirigent wird Thomas Hengelbrock sein.

Die Kapazität des Festspielhauses wurde aufgrund der Corona-Pandemie und des nötigen Hygienekonzeptes auf 500 Plätze und damit um 80 Prozent reduziert. Trotzdem zeigte sich Intendant Benedikt Stampa froh darüber, mit der neuen Programmstruktur, vielen Musikfreunden den so lange vermissten Konzertbesuch zu ermöglichen.

Das Festspielhaus Baden-Baden ist mit 2.500 Plätzen Deutschlands größtes Opern- und Konzerthaus. Das Haus wurde 1998 eröffnet, es finanziert sich mit 3,6 Millionen Euro durch die Stadt, mit rund acht Millionen Euro durch Sponsoren und mit eigenen Einnahmen aus jährlich etwa 180.000 Eintrittskarten sowie dem Gastronomiebetrieb. Architektonisch wurde der alte Stadtbahnhof in das neue Gebäude integriert und dient heute neben dem Konzerthaus als Kassenhalle, Restaurant und Kinder-Musik-Welt. Besonders bekannt sind die Osterfestspiele gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern. Seit 2019 ist Benedikt Stampa Intendant des Festspielhauses.

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