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Samstag, 19. September 2020

1.180 Euro im Monat sollen Lebenshaltungskosten decken

Freie Künstler protestieren für Existenzgeld

Berlin, . In Berlin haben freischaffende Künstler mit einem Marsch durch die Stadt auf sich aufmerksam gemacht. Unter der Führung durch die Initiative "Künstler! Hilfe! Jetzt!" forderten die Demonstranten ein monatliches Existenzgeld zur Deckung der Lebenshaltungskosten nach ihren Einnahmeverlusten aufgrund der Corona-Pandemie. Dieses sollte mindestens eine Höhe von 1.180 Euro haben und solange ausgezahlt werden, bis wieder unter normalen Umständen auf die Bühne zurückgekehrt werden kann.

Aus Sicht der Organisatoren des Protestmarsches seien soloselbstständige Künstler bei den Hilfspaketen der Bundesregierung übergangen worden. Bei der Forderung nach Existenzgeld orientiere man sich an anderen Ländern. So erhielten Selbstständige in Norwegen beispielsweise 80 Prozent ihres monatlichen Durchschnittseinkommens der vergangenen Jahre. In Deutschland bliebe nach einem nur kurzzeitig verfügbaren Förderungspaket nur Arbeitslosengeld, so die Organisatoren. Teilnehmer an der Demonstration war unter anderem auch Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke).

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