> > > Staatsoper Hamburg beginnt Spielzeit mit weniger Publikum
Samstag, 19. September 2020

Hamburgische Staatsoper, © Andreas Praefcke

Hamburgische Staatsoper, © Andreas Praefcke unter CC BY-SA 3.0

Ursprüngliches Programm wird aufgeschoben

Staatsoper Hamburg beginnt Spielzeit mit weniger Publikum

Hamburg, . Die Staatsoper Hamburg wird die kommende Spielzeit 2020/21 Anfang September mit reduziertem Publikum beginnen. Um die coronabedingten Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten zu können, sollen anstatt 1.680 Plätzen im Theater lediglich 500 Eintrittskarten verkauft werden. Zwischen den Sitzen verbleibe damit der geforderte Mindestabstand von anderthalb Metern. Für Gruppen von bis zu zehn Personen sei dieser auch flexibel, so Ralf Klöter, der geschäftsführende Direktor. Neben den Abstandsregeln gilt bis zum Platz die Maskenpflicht.

Die erste Vorstellung der Saison wird mit "molto agitato" das Regiedebüt von Frank Castorf in Hamburg sein, danach folgt eine Ballett-Uraufführung. Das Orchester beginnt die Spielzeit für eigene Konzerte zunächst im Freien, als Begleitung anderer Stücke in reduzierter Zahl oder lediglich vom Band. Große Kunst gehe auch in kleinem Rahmen, fasste Intendant Georges Delnon das neu vorgestellte Programm der Staatsoper zusammen. Das ursprüngliche Programm werde einfach verschoben. Außerdem würden zur Sicherheit aller einmal die Woche Corona-Tests bei den Künstlern durchgeführt.

Die Staatsoper Hamburg blickt auf eine lange Tradition zurück. 1678 wurde die Oper am Gänsemarkt gegründet, die seit ihrer Gründung zu den führenden Opernhäusern Europas gehörte. Mehrere Nachfolgeorganisationen führten schließlich zur Gründung des Stadttheaters, das in der Zeit des Nationalsozialismus in ein Staatstheater umgewandelt wurde. Das Mehrspartenhaus hat seine Heimat in der 1955 eingeweihten Staatsoper. Zur Hamburgischen Staatsoper gehört das Philharmonische Staatsorchester Hamburg sowie das Hamburg Ballett. Opernintendant ist Georges Delnon, während John Neumeier die Intendanz des Balletts übernimmt. Aktueller Generalmusikdirektor ist Kent Nagano.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Wasserschaden am Stadttheater Hildesheim
Spielbetrieb bis auf Weiteres eingestellt (18.09.2020) Weiter...

Studie sieht Umsatzeinbruch in der Musikwirtschaft
Rund 29 Prozent weniger Umsatz als erwartet (17.09.2020) Weiter...

Trauer um Komponist Paul Méfano
Französischer Musiker wurde 83 Jahre alt (17.09.2020) Weiter...

Covid-19: Anna Netrebko im Krankenhaus
Russische Opernsängerin an Lungenentzündung erkrankt (17.09.2020) Weiter...

Barockorchester Capella Jenensis gewinnt Nachtklang-Preis
Auszeichnung umfasst CD-Aufnahme (16.09.2020) Weiter...

Beethoven-Haus Bonn erwirbt Skizzenblatt zum Streichquartett op. 127
Doppelblatt wieder vereint (16.09.2020) Weiter...

Geiger Linus Roth fordert Debattenfreiräume
Aufruf an Künstler und Publikum (16.09.2020) Weiter...

Anthony McGill gewinnt Avery Fisher Prize
Preis ist mit 100.000 US-Dollar dotiert (16.09.2020) Weiter...

Polnischer Dirigent Jan Krenz verstorben
Ehemaliger Bonner Generalmusikdirektor wurde 94 Jahre alt (16.09.2020) Weiter...

Wiener Opernszene hat ihren ersten Corona-Cluster
Mittlerweile 46 Infektionen nach Operetten-Aufführung (16.09.2020) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (9/2020) herunterladen (3402 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Leopold I.: Il Sagrifizio d'Adbramo - Sonata

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Liv Migdal im Portrait "Man spielt mit den Ohren!"
Liv Migdal im Gespräch mit klassik.com.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich