> > > Mozart an der Spitze der Opernstatistik 2018/19
Montag, 30. Januar 2023

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Die Zauberflöte als meist aufgeführte Oper

Mozart an der Spitze der Opernstatistik 2018/19

Köln, . Der Deutsche Bühnenverein, die Interessenvereinigung deutschsprachiger Theater, hat seine Werkstatistik für die vorangegangene Saison veröffentlicht. Die Werkstatistik 2018/2019 beruht auf den Daten zu Werken und Inszenierungen samt Aufführungs- und Zuschauerzahlen. Eingeflossen sind dabei die Daten von insgesamt 463 deutschsprachigen Theatern. Miteinbezogen wurden Werke und Komponisten aus den Genres Oper, Operette und Musical. Die meisten Inszenierungen (69 Prozent) waren den Angaben zufolge im Bereich der Oper mit einer Stückzahl von 834 zu verzeichnen. Auf Musicals entfielen 21 Prozent, auf Operetten lediglich 10 Prozent der Inszenierungen. Den größten Anteil an Zuhörern mit 56% hatte ebenfalls die Oper mit einer Zahl von 3,7 Millionen, gefolgt vom Musical mit 2,3 Millionen und der Operette mit knapp 700.000 Besuchern.

Der meist gespielte Komponist der Opernstatistik ist mit 111 Inszenierungen und 884 Aufführungen Wolfgang Amadeus Mozart, dicht gefolgt von Giuseppe Verdi mit ebenso vielen Inszenierungen, jedoch nur 779 Aufführungen. Die meisten Zuschauer gab es in den Aufführungen Verdis Opern mit gut 800.000, gegenüber knapp 700.000 bei Mozart. Die Plätze drei und vier teilen sich Wagner und Puccini mit 79 bzw. 78 Inszenierungen. „Die Zauberflöte“ von Mozart dominierte als meist inszenierte und aufgeführte Oper die Werkstatistik, die meisten Zuschauer konnte George Bizets „Carmen“ verzeichnen. Andere häufig inszenierte Opern von Mozart sind „Don Giovanni“, „Le nozze di Figaro“ und „Così fan tutte“. Ebenfalls unter den zehn meist inszenierten Werken sind Verdis Opern „Rigoletto“, „La traviata“ und „Nabucco“. Die Operettenstatistik wird angeführt von Johann Strauss (Sohn) und seiner Operette „Die Fledermaus“. Beliebtester Musicalkomponist war Andrew Lloyd Webber, dessen Musical „Starlight Express“ mit Abstand die meisten Aufführungen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Inszenierungen verhält sich im Vergleich zum Vorjahr mit nicht einmal einem Prozent Verlust kaum rückläufig – anders als in der aktuellen Spielzeit. So konnten in der Saison 2019/20 aufgrund der Corona-Pandemie nur etwa halb so viele Inszenierungen und Aufführungen stattfinden wie noch im Vorjahr.

Der Deutsche Bühnenverein (DBV) wurde 1846 in Oldenburg gegründet und ist der Bundesverband aller öffentlichen und privaten Träger der deutschen Theater und Orchester. Der Verein nimmt die Interessen seiner 430 Mitglieder in politischer und arbeitsrechtlicher Hinsicht wahr und berät diese.

Weiterführende Informationen:

Portrait Georges Bizet
Portrait Wolfgang Amadeus Mozart
Portrait Giuseppe Verdi

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