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Samstag, 15. August 2020

Neue Halle soll 2023 fertig gestellt werden

Geothermiebohrungen für Konzerthaus Nürnberg

Nürnberg, . Im Rahmen der Bauarbeiten für das neue Konzerthaus finden in Nürnberg derzeit oberflächennahe Geothermiebohrungen statt. Damit soll untersucht werden, ob die Wärme der Erdkruste als regenerative Energie für das neue Haus genutzt werden kann. Generell kann Geothermie zum Heizen, Kühlen und zur Stromversorgung genutzt werden, inwiefern das bei dem neuen Gebäude möglich sein wird, soll bei rund 20 Meter tiefen Bohrungen für Förder- und Schluckbrunnen am zukünftigen Standort neben der bestehenden Meistersingerhalle ermittelt werden. Der Standort, der heute noch ein Parkplatz ist, war früher der Flusslauf der Pegnitz und bietet daher besondere Voraussetzungen. Die Voruntersuchungen waren positiv ausgefallen. "Zusammen mit einer großflächigen Photovoltaikanlage auf den Dächern zur Grundlastabdeckung wird es gelingen, ein auch aus energetischen Aspekten vorbildliches Gebäude zu errichten", so Planungs- und Baureferent Daniel Ulrich im Vorfeld.

Zeitgleich müssen auf dem Gelände des neuen Saals 84 Bäume weichen. Zwei von ihnen sollen umgepflanzt werden, die restlichen werden gefällt. Nach der Nürnberger Baumschutzverordnung müssten als Ersatz 121 neue Bäume gepflanzt werden, außerdem sei es wichtig, den parkähnlichen Charakter der Baufläche später zu erhalten, so die Konzerthaus-Kommission des Stadtrats. Dennoch wolle man erst einmal nur 39 Bäume auf den Außenanlagen platzieren, der Rest soll in anderen Stadtbezirken gepflanzt werden.

Im Juli 2017 hatte der Nürnberger Stadtrat den Weg zum Bau eines neuen Konzerthauses in Nürnberg frei gemacht (klassik.com berichtete). Der Konzertsaal, der zwischen 2021 und 2023 gebaut werden soll, ist mit 1.500 Plätzen geplant und wird auf dem Gelände unmittelbar neben der Meistersingerhalle gebaut werden.

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