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Mittwoch, 8. Juli 2020

Geigerin Anne-Sophie Mutter, Preisträgerin 2019, © Ole Morten Melgard

Geigerin Anne-Sophie Mutter, Preisträgerin 2019, © Ole Morten Melgard unter CC BY-SA 4.0

Preisträger sollen im September 2021 bekannt gegeben werden

Praemium Imperiale wird verschoben

Tokio, . Der Kulturpreis Praemium Imperiale wird in diesem Jahr nicht vergeben. Aufgrund der Corona-Pandemie gab die Japan Art Association bekannt, dass die Verkündung der nächsten Preisträger auf September 2021 verschoben würde. Die Auszeichnung soll demnach im Oktober des kommenden Jahres in Tokio verliehen werden. Bis dahin habe sich die Welt "hoffentlich […] von der globalen Krise erholt und die Bedrohung durch das Coronavirus überwunden", so Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts und internationaler Berater des Praemium Imperiale in Deutschland. Auch Geigerin Anne-Sophie Mutter, die den Preis im vergangenen Jahr erhielt, unterstützte die Entscheidung.

Die häufig als "Nobelpreis der Künste" bezeichnete Auszeichnung Praemium Imperiale wurde 1989 auf Anregung des japanischen Kaiserhauses zum Andenken an Prinz Takamatsu gestiftet. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des japanischen Kaiserhauses und wird von der Japanese Art Association jährlich an große Künstler der Bereiche Musik, Malerei, Skulptur, Architektur und Theater/Film vergeben. Umgerechnet ist die Auszeichnung mit 126.000 Euro dotiert. Unter den bisherigen Preisträgern im Bereich Musik befinden sich unter anderem Riccardo Muti, Plácido Domingo, Daniel Barenboim, Philip Glass, Gidon Kremer, Maurizio Pollini, Claudio Abbado, Hans Werner Henze, Leonard Bernstein, Arvo Pärt, Anne-Sophie Mutter und Mitsuko Uchida.

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