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Freitag, 3. Juli 2020

Cello-Wettbewerb findet 2021 zeitgleich mit Oboen-Wettbewerb statt

Genfer Musikwettbewerb verschoben

Genf, . Der Concours de Genève wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Ursprünglich hätte der Wettbewerb von Ende Oktober bis Anfang November im Fach Cello abgehalten werden sollen, stattdessen wurden die Wettbewerbsrunden nun auf das nächste Jahr verschoben. Im Herbst 2021 sollen die Cellisten sich dann zeitgleich zum eigentlich geplanten Wettbewerb im Fach Oboe miteinander messen. Darüber hinaus wurde die Bewerbungsfrist verlängert, das maximale Alter der Teilnehmer um ein Jahr erhöht und die Teilnahmegebühr gesenkt. Grund für die Verschiebung des Wettbewerbs sind unter anderem die internationalen Reisebeschränkungen aufgrund des Coronavirus, die auch im Oktober noch die Präsenz einiger Teilnehmer und Jurymitglieder beim Wettbewerb verhindern könnten. Mit dem neuen Termin soll außerdem die reibungslose Durchführung hinsichtlich weiterer Pandemie-bedingten Vorgaben gesichert werden.

Im Gegensatz zum diesjährigen Cello-Wettbewerb finden einige weitere Veranstaltungen 2020 statt. Das Prizewinners Career Management Programme wird fortgeführt, der traditionelle Workshop wird digital abgehalten und vorgezogen. Darüber hinaus wollen die Organisatoren die lokale Kulturszene mit kleineren Konzerten unterstützen.

Der Concours de Genève wurde im Jahr 1939 von Henri Gagnebin und Frédéric Liebstoeckl in Genf ins Leben gerufen und findet dort jährlich in den Fächern Klavier und Gesang sowie einem zweiten Instrument statt. Organisiert wird er von einer Stiftung in Partnerschaft mit dem Orchestre de la Suisse Romande, der Genfer Oper und dem Konservatorium der Stadt. Zu den bisherigen Gewinnern des Wettbewerbes gehören u.a. Arturo Benedetti Michelangeli, Rudolf am Bach, Nelson Goerner sowie Christian Zacharias.

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