> > > Oper Frankfurt vor Neustart
Samstag, 11. Juli 2020

Maria Bengtsson, © Monika Rittershaus

Maria Bengtsson, © Monika Rittershaus

Lieder- und Arienabend mit Sopranistin Maria Bengtsson

Oper Frankfurt vor Neustart

Frankfurt, . Aufgrund der Lockerungen, die das Land Hessen hinsichtlich der bisherigen Corona-Regelungen erlaubt, versucht die Oper Frankfurt einen Neustart. Als erster Auftritt nach der Zwangspause ist in den nächsten Tagen ein Lieder- und Arienabend mit der schwedischen Sopranistin Maria Bengtsson geplant. Auf dem Programm stehen Werke von Richard Strauss, neben Bengtsson treten Pianistin Sarah Tysman, Mezzosopranistin Cecelia Hall und Mitglieder des Orchesters auf. Zum Konzert sind gemäß den Regelungen im Land 100 Personen zugelassen, für die die Masken- und Abstandsregel gilt. Bis zur Sommerpause sind anschließend weitere Liederabende, Kammermusiken, Gesprächsrunden und ein Kinderprogramm geplant. Die Oper entwickelt für alle Auftritte ein Hygienekonzept, um Publikum, Mitarbeiter und Künstler zu schützen.

Maria Bengtsson wurde am 7. Mai 1975 in Trelleborg in Schweden geboren. 1995 nahm sie ein Gesangsstudium in Freiburg bei Beata Heuer-Christen auf, danach war sie von 2000 bis 2002 an der Wiener Volksoper engagiert. 2002 ging sie für fünf Jahre an die Komische Oper Berlin, dann folgten Auftritte am Royal Opera House Covent Garden in London, der Pariser Opéra Bastille, der Bayerischen Staatsoper München sowie an der Berliner Staatsoper. Besonders bekannt ist sie für ihre Interpretationen von Richard Strauss‘ Werken, darunter Rollen in "Daphne", "Der Rosenkavalier" und "Capriccio".

Die Oper Frankfurt ging aus einem seit 1792 in Frankfurt bestehenden Opernensemble hervor und hat seit 1963 ihre Spielstätte am Willy-Brandt-Platz. Das Haus beschäftigt derzeit über 1.000 Arbeitnehmer und verfügt über 1.369 Sitzplätze. Nach einem Großbrand wurde 1991 die Bühne erneuert, vor wenigen Jahren wurde für die Werkstätten ein Anbau realisiert. Bernd Loebe ist seit sechzehn Jahren Intendant der Oper.

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