> > > Kulturstaatsministerin Grütters weist Kritik an Finanzhilfen für die Kultur zurück
Samstag, 30. Mai 2020

Monika Grütters (2016), © Olaf Kosinsky

Monika Grütters (2016), © Olaf Kosinsky unter CC BY-SA 3.0

Kulturministerkonferenz bittet um größeres Hilfsprogramm

Kulturstaatsministerin Grütters weist Kritik an Finanzhilfen für die Kultur zurück

Berlin, . Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) steht zu den staatlichen Finanzhilfen, die während der Corona-Pandemie an Kulturschaffende verteilt werden. Nach ihrer Einführung war Kritik aufgekommen, dass die finanziellen Mittel unzureichend seien. Zusätzlich wurde in einem gemeinsamen Schreiben der Bundesländer um "weitere gemeinsame Anstrengungen" gebeten, um eine mögliche Verarmung der Kulturlandschaft durch das Coronavirus zu verhindern. Als Vorsitzender der Kulturministerkonferenz bat Bernd Sibler (CSU), Kulturminister von Bayern, um ein "umfassendes Programm der Bundeshilfen [in Abstimmung mit den Ländern]". Dies sei vor allem jetzt nötig, da seit vergangener Woche feststeht, dass bis Ende August durch das Verbot von Großveranstaltungen Einnahmequellen für viele Künstler auch weiterhin nicht gegeben sind. Neben Selbstständigen müsse darüber hinaus gemeinnützigen Einrichtungen geholfen werden. Eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Lage von Kulturschaffenden sei absehbar, so der Appell an die Kulturstaatsministerin.

Grütters bezeichnete den Vorwurf, dass das Geld nicht ausreiche, als nicht nachvollziehbar. Das Sozialschutzpaket und die Soforthilfen der einzelnen Länder sollten in ihren Augen nicht schlecht geredet werden.

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Bisherige Kommentare:

  1. Grütters
    Es wäre hilfreich, wenn die Dame sich mehr um die Details kümmern würde, dann wüßte sie, wovon überall die Rede ist. "Breite Quaste" als Antwort ist nicht hilfreich - vor allem im Hinblick des auch von Frau Grütters ach so hochgelobtem Kulturland Deutschland. Das steht im Moment total im Abseits - shame on you!
    Nutzer_SFRJNEN, 24.04.2020, 12:00 Uhr

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