> > > Coronavirus: Zukunft der Frankfurter Bühnen liegt auf Eis
Freitag, 5. Juni 2020

Oper Frankfurt, © Epizentrum

Oper Frankfurt, © Epizentrum unter CC BY-SA 3.0

Keine Investition der Stadt während Coronakrise

Coronavirus: Zukunft der Frankfurter Bühnen liegt auf Eis

Frankfurt, . Die Zukunft der Bühnen Frankfurt ist bis auf weiteres ungewiss. Aufgrund des Coronavirus hat Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) weitere Investitionen ausgesetzt. Eine weitere Planung zum Abriss des bestehenden Doppelgebäudes von Oper und Theater sowie dem folgenden Neubau sei möglich, finanziell sei die Realisierung derzeit jedoch nicht möglich. Zuerst müsse die Stadt "wieder auf die Beine kommen", so Feldmann. Ursprünglich sollten ab Mitte April Baugrundstücke für die möglichen Neubauten diskutiert werden.

Anfang des Jahres waren vier Varianten für die bauliche Zukunft der Frankfurter Bühnen vorgestellt worden, darunter die Sanierung des Doppelgebäudes sowie der Abriss. Ein Prüfbericht stellte fest, dass ein Abriss kostengünstiger wäre als eine Renovierung, also beschloss der Stadtrat Ende Januar den Abriss. Die Bauzeit wird mindestens siebeneinhalb Jahre in Anspruch nehmen. Der zuständigen Stabsstelle zufolge liegt eine Sanierung mit Verbesserungen an der Substanz demnach bei 918,3 Millionen Euro. Ein Neubau, entweder als Doppelgebäude oder mit zwei einzelnen Häusern, würde dagegen nur zwischen 809,3 und 874,9 Millionen Euro kosten.

Die Oper Frankfurt ging aus einem seit 1792 in Frankfurt bestehenden Opernensemble hervor und hat seit 1963 ihre Spielstätte am Willy-Brandt-Platz. Das Haus beschäftigt derzeit über 1.000 Arbeitnehmer und verfügt über 1.369 Sitzplätze. Nach einem Großbrand wurde 1991 die Bühne erneuert, vor wenigen Jahren wurde für die Werkstätten ein Anbau realisiert. Bernd Loebe ist seit der Spielzeit 2002/2003 Intendant der Oper.

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