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Donnerstag, 2. April 2020

Oper Bonn, © Sir James

Oper Bonn, © Sir James unter CC BY 3.0

Kostümschneider zeigen Solidarität und helfen in der Krise

Oper Bonn produziert Schutzmasken gegen das Coronavirus

Bonn, . Die Oper Bonn reagiert auf die durch das Coronavirus verursachte Krise. Während Schauspieler und Musiker aufgrund der aktuellen Beschränkungen nicht arbeiten dürfen, läuft in der Werkstatt des Theaters noch reger Betrieb. Fünf Schneider nähen seit einigen Tagen Infektionsmasken, das Ziel liegt bei 1.000 Stück pro Woche. Die waschbaren Masken sollen dann dem städtischen Gesundheitsamt übergeben werden, so Gewandmeister Gerhard Kreuzer. Die Idee stamme von seiner Schwester, die als "Helfer vor Ort" arbeite und die Knappheit an Schutzmasken beklagte.

Am Bonner Schauspiel dagegen bauen Schreiner Hygienewände. Die Schutzwände aus Acrylglas sollen anschließend innerhalb der Stadtverwaltung genutzt werden.

Die Oper Bonn ist eine der drei Liegenschaften des Theaters Bonn. Das Gebäude wurde 1965 am Rheinufer an der Stelle des zerstörten Stadtpalais Boeselager Hof eröffnet, Architekten waren Klaus Gessler und Wilfried Beck-Erlang. 1993 wurde es renoviert, sodass heute 1.037 Besucher im Hauptraum Platz finden. Genutzt wird das Haus, welches ursprünglich ein vollständiges Stadttheater war, heute nur noch für Opern, Musicals, Tanz-Gastspiele, Konzerte und Theaterfeste.

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Bisherige Kommentare:

  1. Bravo!
    Frei nach dem Motto "Frag' nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern frage, was Du für Dein Land tun kannst". Die übrigen Kulturschaffenden, die derzeit landauf landab nach Unterstützung rufen, könnten ebenfalls ein Zeichen setzen. Aktuell werden aufgrund der Coronakrise z.B. Hunderttausende Erntehelfer gesucht, die der Landwirtschaft unter die Arme greifen damit die Ernte nicht auf den Feldern verrottet. Hier gibt es weitere Informationen: https://daslandhilft.maschinenring.de/boerse?tab=map
    Katrin, 26.03.2020, 09:06 Uhr

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