> > > Virus zwingt Oper im Steinbruch und Seefestspiele Mörbisch in die Knie
Donnerstag, 2. April 2020

Turandot-Inszenierung auf 2021 verschoben

Virus zwingt Oper im Steinbruch und Seefestspiele Mörbisch in die Knie

Mörbisch, . Um die weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben zwei weitere Kulturinstitutionen ihre Veranstaltungen abgesagt. Die Seefestspiele Mörbisch werden nicht stattfinden, außerdem wird die Oper im Steinbruch in St. Margarethen ihre für dieses Jahr geplante Inszenierung von Giacomo Puccinis "Turandot" ins nächste Jahr verschieben. Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner und einige Sänger sicherten bereits ihr Mitwirken zu, Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Durch die Schließungen und die neuen Regelungen zur Versammlung von Personengruppen in Österreich sei es nicht möglich, im Mai mit den Proben zu beginnen. Außerdem befänden sich internationale Ensemblemitglieder in unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Viruslagen. Weitere Absagen gab es von den Schloss-Spielen Kobersdorf und dem Juni-Zyklus des Liszt-Festivals Raiding.

Die "Oper im Steinbruch" ist ein Opernfestival im burgenländischen Ort St. Margarethen. Das Festival im Römersteinbruch hat eine lange zurück reichende Tradition; 1996 wurde das Festival zum ersten Mal von Arenaria ausgerichtet, seit 2001 gibt es jährlich eine Kinderoper. Seit 2019 ist Daniel Serafin künstlerischer Direktor.

Die Seefestspiele Mörbisch sind ein jährlich im Sommer stattfindendes Operettenfestival im österreichischen Mörbisch am See. Die Aufführungen finden in der Regel unter freiem Himmel statt, sofern es die Witterungsbedingungen zulassen. Neben einem Operettenwerk, das mehrmals aufgeführt wird, steht zudem ein Musical auf dem Programm des Festivals. Für 2020 war Leonard Bernsteins "West Side Story" geplant.

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