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Montag, 30. März 2020

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Probenzeit ab April zu kurz

Lübecker Brahms-Festival auf 2021 verschoben

Lübeck, . Das Brahms-Festival Lübeck wird von Mai dieses Jahres auf 2021 verschoben. Die aktuelle Ausgabe, die unter dem Motto "Ganz Ohr" geplant war, kann wegen des Coronavirus nicht stattfinden. Laut Veranstalter waren rund 250 Musiker und 37 Veranstaltungen geplant. Für den Termin im nächsten Jahr haben Teilnehmer, die im kommenden Jahr gar nicht mehr an der Hochschule arbeiten werden, bereits zugesagt.

Das Lübecker Brahms-Festival findet seit 1992 jährlich statt. Organisiert wird es von der Musikhochschule Lübeck, die auch das Brahms-Institut beherbergt, das über eine der größten Sammlungen zu Leben und Werk des in Hamburg geborenen Komponisten verfügt. Beim Festival stehen sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch die Erschließung der Musik im Mittelpunkt. 2006 wurde das Festival mit dem Brahms-Preis der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Der Komponist Johannes Brahms wurde am 7. Mai 1833 in Hamburg geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er vom Vater, einem Stadtmusikanten. Später wurde er durch Cosel und Marxsen in Klavier, Komposition und Theorie unterrichtet. 1853 wurde Brahms auf einer Konzertreise von Joseph Joachim entdeckt und an Robert und Clara Schumann empfohlen. Robert Schumann stellte Brahms der Fachwelt in der NZfM vom 28.10.1853 mit der Überschrift 'Neue Bahnen' vor. Nach Dirigententätigkeiten in Detmold und Hamburg zog Brahms 1862 nach Wien, wo er von 1863 bis 1864 die Singakademie und von 1872 bis 1875 die Konzerte der Musikgesellschaft leitete. Abgesehen von Erholungsreisen in Österreich oder nach Italien verließ Brahms die Stadt nicht mehr. Seine Kompositionen umfassen Orchester-, Gesangs-, Kammer-, Klavier- und Orgelmusikwerke, Chorgesänge, Duette und Klavierlieder. Brahms starb am 3. April 1897 in Wien.

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Portrait Johannes Brahms

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