> > > Wiener Musikuniversität: Cellist vor Gericht ohne Erfolg
Mittwoch, 5. August 2020

Symbolfoto, © Jérémy Barande

Symbolfoto, © Jérémy Barande unter CC BY-SA 3.0

Richterin lehnt Klage des fristlos entlassenen Professors ab, Staatsoper zieht Konsequenzen

Wiener Musikuniversität: Cellist vor Gericht ohne Erfolg

Wien, . Die Klage eines ehemaligen Cello-Professors gegen die Wiener Musikuniversität wird nicht wieder aufgenommen. Der vor Gericht prozessierende Solo-Cellist der Wiener Staatsoper war seines Amtes enthoben worden, da er gegenüber einigen seiner Studenten seine Macht missbraucht und sie sexuell belästigt habe. Der Prozess gegen die Universität zu Verdienstausfall und Wiedereinstellung endete im Herbst 2018 mit einem Vergleich. Nun hatte der Cellist vor dem Arbeits- und Sozialgericht erneut geklagt. Die zuständige Richterin wies den Fall jedoch aufgrund der inzwischen vergangenen Zeitspanne ab. Die fristlose Entlassung bleibt damit bestehen, eine Berufung zur jetzigen Entscheidung ist allerdings noch möglich. Einer aktuellen Meldung des Wiener Kuriers zufolge hat die Wiener Staatsoper den Cellisten nun ebenfalls fristlos entlassen.

Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltweit größten und renommiertesten Universitäten für Musik, Theater und Film. Über 3.000 Studierende aus mehr als 70 Ländern genießen in 115 Studienrichtungen aus den Bereichen Musik, darstellende Kunst, Wissenschaft, Forschung und Pädagogik ihre Ausbildung. Zu den insgesamt 24 Instituten der mdw gehören u.a. das Max Reinhardt Seminar sowie die Filmakademie Wien. Zu den Ehrenmitgliedern der Universität zählen unter anderem bereits Bruno Walter, Ernst Krenek, Nikolaus Harnoncourt, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Plácido Domingo und Hilde Zadek.

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