> > > Künftig höhere Eintrittspreise für Klassik-Stars?
Dienstag, 7. April 2020

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

Österreichische Bundestheater-Holding denkt über dynamische Ticketpreise nach

Künftig höhere Eintrittspreise für Klassik-Stars?

Wien, . Die Bundestheater-Holding, die Dachorganisation österreichischer Staatstheater zu der u.a. auch die Wiener Staatsoper zählt, zieht für die Zukunft eine dynamische Preisgestaltung für Eintrittskarten in Betracht. Bei dem Modell werden die Preise je nach verfügbarem Angebot, Nachfrage und Konkurrenzsituation am Markt angepasst. Als Grund gab Geschäftsführer Christian Kircher in einem Zeitungsinterview ein "Hinterherhinken" an: Kartenbüros und Verkäufer auf dem Schwarzmarkt würden bei prominent besetzten Konzerten große Gewinne einstreichen. Die Bundestheater-Holding überlege nun, bei Abenden mit bekannten Künstlern wie Anna Netrebko oder Jonas Kaufmann die Preise anzuheben, um die Marge selbst einzunehmen. Kritiker hingegen sprechen sich gegen eine solche Anpassung der Ticketpreise aus, da dies zu höheren Gagenforderungen durch die betreffenden Musiker führen könnte.

Die Bundestheater-Holding geht aus dem im 19. Jahrhundert gegründeten Theaterverbund der k. k. Hoftheater hervor. In der heutigen Form gibt es sie seit 1999. Es handelt sich dabei um eine Dachorganisation der österreichischen Staatstheater sowie daran angegliederter organisatorischer Firmen, die vollständig im Eigentum des Bundes steht. Die Bundestheater-Holding ist mit 2.500 Mitarbeitern der größte Theaterkonzern der Welt.

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