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Dienstag, 18. Februar 2020

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Staatstheater Cottbus, © Manuela Bachmann

Staatstheater Cottbus, © Manuela Bachmann

Letztmalige Verlängerung des Haustarifvertrags

Staatstheater Cottbus: Mehr Geld für Mitarbeiter

Cottbus, . Die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) und die zuständige Künstler-Gewerkschaft haben gemeinsam höhere Gehälter für die Mitarbeiter des Staatstheaters Cottbus beschlossen. In Zukunft sollen Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung 6,25 Prozent mehr Geld erhalten. Die Künstler hingegen erhalten 3,25 Prozent mehr Gehalt, dafür jedoch acht zusätzliche Urlaubstage. Die neue Regelung ist in beiden Fällen rückwirkend ab Jahresbeginn gültig. Es handelt sich bei der Einigung um die letzte Verlängerung des am Haus geltenden Haustarifs, ab 2021 gelte für alle der Flächentarif, so das Theater. Interimsintendant René Serge Mund bezeichnete die schritthafte Angleichung als einen "akzeptablen Weg", auch wenn er sich "sofort die 100-Prozent-Angleichung" gewünscht hätte. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) sprach von einer Stabilisierung für das Staatstheater, an dem "gute und faire Arbeitsbedingungen" herrschen sollen.

Das Staatstheater Cottbus ist das einzige staatliche Theater in Brandenburg. Das Vierspartenhaus, nach Entwürfen von Bernhard Sehring erbaut und im Jahr 1908 eröffnet, wurde von 1993 bis 2003 von Christoph Schroth geleitet, danach war Martin Schüler Intendant des Hauses. Seit 2018 hat René Serge Mund das Amt inne, als kommissarischer Generalmusikdirektor hilft nach dem Ausstieg Evan Christs Alexander Merzyn aus. Das Theater wird jährlich mit 20 Millionen Euro subventioniert, die zu gleichen Anteilen vom Land und der Stadt Cottbus kommen.

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