> > > Wiener Staatsoper legt Bilanz für Spielzeit 2018/19 vor
Dienstag, 18. Februar 2020

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

Wiener Staatsoper, © Michael Poehn

638.002 Besucher in 384 Aufführungen

Wiener Staatsoper legt Bilanz für Spielzeit 2018/19 vor

Wien, . Die Wiener Staatsoper hat ihre Bilanz für die Spielzeit 2018/19 präsentiert. Eigenen Angaben zufolge konnte man in der vergangenen Saison bei 384 Veranstaltungen insgesamt 638.002 Besucher begrüßen. In den 281 Vorstellungen auf der Hauptbühne der Staatsoper wurde eine Auslastung von 99,1 Prozent errechnet. Darunter waren 61 unterschiedliche Werke und zehn Premieren. Der Umsatz der Wiener Staatsoper betrug 53.473.900 Euro. Nach allen Abzügen verblieb ein Gewinn von rund 1 Million Euro. Der Eigendeckungsgrad des Hauses lag damit bei 46,2 Prozent.

Neben den Zahlen für die vergangene Spielzeit legte das Haus auch eine Zwischenbilanz für die laufende Saison 2019/20 vor. Demnach liegt die Auslastung im Großen Haus aktuell bei 99,06 Prozent, in der Sparte Oper ist sie mit 99,39 Prozent geringfügig höher. Alle Einnahmen aus dem Kartenverkauf zusammengerechnet liegen seit Spielzeitbeginn bis Mitte Februar bei 20.094.305,68 Euro.

Die Wiener Staatsoper wurde am 25. Mai 1869 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth eröffnet. Unter den ersten Direktoren waren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bildende Künstler für die neue Bühnenästhetik heranzog. Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend zerstört, doch bereits am 1. Mai 1945 wurden die Vorstellungen in der Volksoper und dem Theater an der Wien fortgesetzt. Die Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper fand mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik am 5. November 1955 statt. Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Direktor ist Dominique Meyer; er wird 2020 abgelöst von Bogdan Ročić.

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