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Montag, 6. April 2020

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Jean-Paul Gasparian, © Sommets Musicaux

Jean-Paul Gasparian, © Sommets Musicaux

André-Hoffmann-Preis geht an Aaron Pilsan

Thierry Scherz Preis für Jean-Paul Gasparian

Wien/Gstaad, . Der französische Pianist Jean-Paul Gasparian wird mit dem Thierry-Scherz-Preis der Sommets Musicaux de Gstaad ausgezeichnet. Gasparian erhält damit auch die Möglichkeit, eine Plattenproduktion mit dem Kammerorchester Lausanne zu realisiseren. Der André-Hoffmann-Preis ging an den Pianisten Aaron Pilsan, der das Auftragswerk "Number 1" von Camille Pépin am besten interpretierte. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Schweizer Franken (rund 4.700 Euro) dotiert.

Jean-Paul Gasparian wurde 1995 in Paris geboren. Er studierte am Conservatoire Nationale Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Olivier Gardon, Jacques Rouvier, Michel Béroff, Laurent Cabasso, Bertrand Chamayou und Tatiana Zelikman. 2015 schloss er sein Studium ab, ergänzt jedoch seine Ausbildung sowohl in Paris als auch am Londoner Royal College of Music. Nebenher tritt er international in Europa auf. Er wurde bereits beim Klavierwettbewerb Bremen, von der Salzburger Akademie und von der Cziffra-Stiftung ausgezeichnet. Seit 2017 ist er Steinway Artist sowie Mitglied der Fondation Singer-Polignac.

Aaron Pilsan wurde 1995 im österreichischen Dornbirn geboren. Er studierte bei Karl Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg, danach bei Lars Vogt in Hannover. Pilsan spielte mit europäischen Orchester und bei internationalen Festivals, darunter das Beethovenfest Bonn, das Musikfest Bremen und die Bregenzer Festspiele. Er wird von der Orpehum Stiftung und der Mozart Gesellschaft Dortmund gefördert, außerdem wurde er 2017 mit dem Förderpreis des Deutschlandfunks ausgezeichnet.

Die Sommets Musicaux de Gstaad wurden 2001 gegründet, seither findet das Festival jeden Winter statt. Seit 2012 gibt es jährlich einen Composer in Residence, außerdem werden zwei Preise verliehen: Der Thierry-Scherz-Preis und der André-Hoffmann-Preis. Die Jury des Scherz-Preises bestand in diesem Jahr aus Nicholas Angelich, Camille Pépin und Patrick Peikert.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Sommets Musicaux de Gstaad

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