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Mittwoch, 26. Februar 2020

82-jähriger Musiker beendet Karriere mit sofortiger Wirkung

Vladimir Ashkenazy gibt Bühnenabschied bekannt

Lugano, . Der Dirigent und Pianist Vladimir Ashkenazy (82) hat über seine Künstler-Agentur seinen sofortigen Abschied von der Bühne bekannt gegeben. Der frühere Chefdirigent des Deutschen Sinfonie-Orchesters Berlin stand insgesamt über 70 Jahre auf der Bühne.

Vladimir Ashkenazy wurde am 6. Juli 1937 im russischen Gorki geboren. Er studierte am Moskauer Konservatorium bei Lev Oborin und Boris Zemliansky. Als Pianist wurde er mit dem Gewinn des renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel 1956 und des Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau 1962 international bekannt. Unter den zahlreichen Auszeichnungen, die Ashkenazy als Pianist erhielt, befinden sich unter anderem fünf Grammys. Anfang der achtziger Jahre wandte sich der Musiker dem Dirigieren zu und wurde 1987 zum Chefdirigenten des Royal Philharmonic Orchestra berufen, wo er bis 1994 wirkte. Zwischen 1989 und 1999 leitete er das Deutsche Sinfonieorchester Berlin sowie von 1996 bis 2003 die Tschechische Philharmonie. Im Jahr 2000 wurde er Musikdirektor des European Youth Orchestra, von 2009 bis 2014 war er als Chefdirigent in Sydney tätig. Darüber hinaus arbeitete er mit Orchestern wie dem Berliner Philharmonikern und dem Royal Concertgebouw. In Amerika stand er mit dem Los Angeles Philharmonic und dem Bosten sowie San Francisco Symphony auf der Bühne.

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