> > > Sopranistin Theresa Pilsl mit Emmerich Smola Förderpreis ausgezeichnet
Mittwoch, 26. Februar 2020

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Sopranistin Theresa Pilsl, © Alfheidur Gudmundsdottir

Sopranistin Theresa Pilsl, © Alfheidur Gudmundsdottir

Auch Bariton Kubheka erhält mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung

Sopranistin Theresa Pilsl mit Emmerich Smola Förderpreis ausgezeichnet

Landau, . Die bayerische Sopranistin Theresa Pilsl und der südafrikanische Bariton Bongani Kubheka haben den diesjährigen Emmerich Smola Förderpreis gewonnen. Die Entscheidung fiel durch einen Publikumsentscheid, zuvor hatten sechs Sänger am Wettbewerb teilgenommen. Beide Gewinner erhielten bei der Verleihung in der Landauer Jugendstil-Festhalle ein Preisgeld von 10.000 Euro. Begleitend trat die Deutsche Radio Philharmonie unter der Leitung von Enrico Delambove auf.

Theresa Pilsl wurde 1992 in Passau geboren. Nach erstem Gesangsunterricht 2005 bei Miyase Kaptan begann sie ein Studium bei Julie Kaufmann an der Universität der Künste Berlin und bei Anna Korondi an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin. Weitere Kurse belegte sie bei der Akademie des Heidelberger Frühlings und der Internationalen Meistersinger Akademie. Zeitgleich studierte sie Humanmedizin an der Berliner Charité. Pilsl wurde während ihrer Ausbildung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung und den Yehudi Menuhin Live Musik Now e.V. als Stipendiatin gefördert. Erfahrungen auf der Bühne sammelte sie u. a. 2017 in Montreal mit Kent Nagano, 2018/19 bei einem Liederabend in Berlin und 2019 an der Deutschen Oper Berlin in „Die Schneekönigin“. Außerdem war sie bei Gastspielen der Kammeroper München, im Konzerthaus Blaibach sowie beim Heidelberger Frühling zu erleben. Bei Wettbewerben gewann sie 2018 den Publikumspreis und einen Sonderpreis des Cesti-Wettbewerbs, außerdem wurde sie beim Bundeswettbewerb Gesang 2018 mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Der Emmerich Smola Förderpreis wird seit 2004 jährlich vergeben und ist einer der höchst dotierten Förderpreise für Nachwuchssänger. Die Schirmherrschaft hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) inne. Den Namen erhielt der Preis durch seinen Gründer und langjährigen Leiter des ehemaligen Rundfunkorchesters des SWR in Kaiserslautern. Dieser entdeckte und förderte junge Sänger wie Erika Köth, Fritz Wunderlich und Anneliese Rothenberger. Der Förderpreis wird jährlich an eine Sängerin sowie einen Sänger vergeben.

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