> > > Johann-Wenzel-Stamitz-Preis für Heinz Acker
Mittwoch, 29. Januar 2020

Johann Stamitz (1717-1757), © .

Johann Stamitz (1717-1757), © .

Auszeichnung wird im Januar verliehen

Johann-Wenzel-Stamitz-Preis für Heinz Acker

Mannheim, . Der emeritierte Professor Heinz Acker wird Anfang Januar mit dem Johann-Wenzel-Stamitz-Preis ausgezeichnet. Die Laudatio auf den Preisträger hält Dietmar Gräf von der verleihenden Künstlergilde Esslingen, die Auszeichnung erfolgt in der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.

Heinz Acker wurde 1942 in Hermannstadt in Rumänien geboren. Er studierte in Klausenburg Dirigieren, Komposition, Klavier und Pädagogik und kehrte danach als Dirigent der Staatsphilharmonie in seine Heimatstadt zurück. Er verließ Rumänien für eine Lehrstelle an der Musikschule Bruchsal. 1987 übernahm er eine Professur für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, die er bis 2005 behielt. Danach wirkte er primär als Autor. Für seine Arbeit im musikalischen wie auch wissenschaftlichen Bereich wurde er unter anderem mit der Damian-Hugo von Schönborn-Medaille, der Staufermedaille sowie mit dem Kulturpreis der Siebenbürger Sachsen ausgezeichnet.

Der durch die Künstlergilde Esslingen vergebene Johann-Wenzel-Stamitz-Preis zeichnet in jedem Jahr Persönlichkeiten aus, die durch ihr Leben und Wirken mit den historischen deutschen Kulturlandschaften des östlichen Europas verbunden sind. Ausgezeichnet werden können sowohl professionelle Künstler als auch Nachwuchsmusiker. Der Preis wird seit 1960 verliehen, in den vergangenen Jahren waren Ursula Görsch, Andreas Willscher und Gernot Maria Grohs unter den Preisträgern. Benannt ist die Auszeichnung nach dem böhmischen Musiker Johann Stamitz, der im 18. Jahrhundert vor allem als Gründer der Mannheimer Schule wirkte. Der Instrumentalmusikdirektor der Hofkapelle von Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz starb 1757.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Johann Stamitz

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