> > > KI-Software soll Beethovens 10. Sinfonie vollenden
Mittwoch, 22. Januar 2020

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Uraufführung im Rahmen des anstehenden Beethoven-Jahres geplant

KI-Software soll Beethovens 10. Sinfonie vollenden

Salzburg, . Die 10. Sinfonie von Ludwig van Beethoven soll mithilfe künstlicher Intelligenz vollendet werden. Das von einem Telekommunikationsunternehmen initiierte Vorhaben wird vom Salzburger Karajan Institut koordiniert, das Team besteht aus Musikwissenschaftlern, Computerexperten und Komponisten. Außerdem arbeitet der Pianist Robert Levin an dem Projekt mit. Geplant ist, auf Basis der Werke des Komponisten einen Computeralgorithmus zu trainieren. Damit sollen dann später die handschriftlichen Skizzen und Notizen zur 10. Sinfonie ergänzt werden. Das Werk soll zum 250. Beethoven-Jubiläum im nächsten Jahr fertig sein, die Uraufführung ist für Ende April durch das Beethoven-Orchester in Bonn geplant.

Ludwig van Beethoven wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft. Er entstammt einer aus dem Flämischen eingewanderten Musikerfamilie. Im Alter von 11 Jahren begann sein Musikunterricht bei Christian Gottlieb Neefe. Bereits zwei Jahre später wurde Beethoven Mitglied der kurfürstlichen Kapelle in Bonn. 1792 zog er nach Wien, wo er weiteren Musikunterricht nahm, unter anderem bei Joseph Haydn. 1795 trat Beethoven erstmals als Pianist mit eigenen Kompositionen auf. Zur gleichen Zeit etwa begann ein starkes Hörleiden, das sich bis 1819 zu völliger Taubheit entwickelte. Dennoch war Beethoven bis zu seinem Tode als Pianist und Komponist tätig. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Orchesterwerke, Konzerte, Kammermusik, Vokalmusik sowie Werke für Klavier. Beethoven starb am 26. März 1827 in Wien.

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Portrait Ludwig van Beethoven

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