> > > Staatstheater Kassel: Bühnentechnik muss saniert werden
Mittwoch, 29. Januar 2020

Staatstheater Kassel, © N. Klinger

Staatstheater Kassel, © N. Klinger unter CC BY-SA 2.5

Kosten werden auf 20 Millionen Euro geschätzt

Staatstheater Kassel: Bühnentechnik muss saniert werden

Kassel, . Nachdem es am Staatstheater Kassel zuletzt beinahe zum Abbruch einer Vorstellung gekommen war, hat die Theaterleitung beschlossen, die  Renovierung der Bühnentechnik anzugehen. In der Spielzeit 2022/23 sollen die Störungen der Hubpodien behoben, Probleme an der Obermaschinerie repariert und die hydraulische Anlage durch einen Elektroantrieb ersetzt werden. Außerdem sollen die Sicherheitsmaßnahmen auf den neuesten Stand gebracht werden, um wieder alle Teile der Bühnentechnik nutzen zu können. Da die letzte Sanierung bereits 30 Jahre zurück liegt und einige Teile der Technik aus dem Jahr 1959 stammen, ist dies zurzeit nicht möglich. Für die kommende Sanierung plane das Staatstheater einen Finanzbedarf von 20 Millionen Euro ein, das Theater werde dafür voraussichtlich für rund 15 Monate geschlossen. Einige Arbeiten sollen bereits im kommenden Jahr bei laufendem Betrieb beginnen.

Das Staatstheater Kassel ist ein Dreispartentheater mit Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Kinder- und Jugendtheater sowie Konzerten. Das Theater geht auf das von Landgraf Moritz um 1603 gebaute Ottoneum zurück, das heutige Gebäude stammt jedoch aus den 40er Jahren. Es besteht aus einem Großen Haus (947 Sitzplätze) und einem Kleinen Haus (517 Sitzplätze) und beschäftigt rund 500 Mitarbeiter. Die Leitung des Theaters hat seit 2004 der Intendant und Schauspieldirektor Thomas Bockelmann, ersetzt wird er 2021 durch Florian Lutz; Francesco Angelico ist seit 2017 Generalmusikdirektor.

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