> > > Mariss Jansons muss Konzerte mit den Wiener Philharmonikern absagen
Montag, 9. Dezember 2019

Jakub Hrusa ersetzt lettischen Dirigenten

Mariss Jansons muss Konzerte mit den Wiener Philharmonikern absagen

Wien, . Nach Konzertabsagen in diversen Städten sowie einer ärztlich verordneten Regenerationspause im Sommer, die seine Teilnahme an den Salzburger Festspielen und den BBC Proms verhinderte, fällt der lettische Dirigent Mariss Jansons erneut aus. Ein Riss an der Achilles-Sehne verhindert die geplanten Auftritte mit den Wiener Philharmonikern Ende des Monats und Anfang Dezember. Als Ersatz wurde der Tscheche Jakub Hrůša, Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, verpflichtet.

Mariss Jansons wurde am 14. Januar 1943 in Riga, Lettland, geboren. Er studierte Violine, Klavier und Dirigieren am Leningrader Konservatorium und setzte sein Studium ab 1969 in Österreich fort, unter anderem bei Herbert von Karajan. 1973 wurde er zum stellvertretenden Dirigenten der Leningrader Philharmoniker ernannt. Von 1979 bis 2000 leitete Jansons das Osloer Symphonieorchester. Weitere Engagements führten Jansons zum London Philharmonic Orchestra und zum Pittsburgh Symphony Orchestra. Seit 2003 ist er als Chefdirigent beim Chor und Symphonieorchester des öffentlich-rechtlichen Senders Bayerischer Rundfunk (BR) verpflichtet, 2006 leitete er erstmals das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Mariss Jansons kann auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken, darunter den Grammy in der Kategorie "Beste Orchesterleitung" 2006 und ebenfalls 2006 den "Drei-Sterne-Orden", die höchste Auszeichnung der Republik Lettland. Zudem wurde er mit der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society ausgezeichnet und ist Commandeur des Arts et des Lettres.

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Portrait Mariss Jansons

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