> > > Klassik-Streamingdienst Grammofy macht endgültig dicht
Montag, 20. Januar 2020

Grammophon (Symbolfoto), © Alessandro Nassiri

Grammophon (Symbolfoto), © Alessandro Nassiri unter CC BY-SA 4.0

Zusammenarbeit mit Spotify nicht erfolgreich

Klassik-Streamingdienst Grammofy macht endgültig dicht

Stuttgart, . Der Klassik-Streaminganbieter Grammofy hat nach einem vergeblichen Neustartversuch mit dem Streamingdienst Spotify 2018 Ende Oktober  endgültig die Pforten geschlossen. Die Zusammenarbeit mit Spotify habe es Grammofy eigenen Angaben zufolge unmöglich gemacht, Abonnements zu verkkaufen oder Werbeeinnahmen zu erzielen. Zuletzt hatte der Dienst Medienberichten zufolge nur noch 2.000 regelmässige Hörer.

Die Gründer von Grammofy um Lukas Krohn-Grimberghe waren 2015 mit dem Anspruch angetreten, auf dem Gebiet des Streamings klassischer Musik das Angebot durch kuratierte Inhalte zu erweitern. Nach besonderen Gesichtspunkten zusammengestellte Abspiellisten ermöglichten beispielsweise klassische Musikstücke zu speziellen Stimmungen und Themen zu entdecken. Ergänzt wurde die Auswahl von Komponisten und Werken durch redaktionelle Beiträge und Hintergrundinformationen zu Künstlern und Komponisten.

Grammofy wurde durch verschiedene Institutionen gefördert, so etwa vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Europäischen Sozialfonds ESF, dem Programm eXist - Existenzgründungen aus der Wissenschaft, zudem war der Dienst als Kultur- und Kreativpilot Deutschlands ausgezeichnet worden.

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