> > > Meistersinger-Medaille für Sängerin Anja Harteros
Freitag, 10. Juli 2020

Anja Harteros, © Markus Tedeskino

Anja Harteros, © Markus Tedeskino

Bayerische Staatsoper ehrt Sopranistin für 20 Jahre Zusammenarbeit

Meistersinger-Medaille für Sängerin Anja Harteros

München, . Die Bayerische Staatsoper hat die Sopranistin Anja Harteros mit der Meistersinger-Medaille ausgezeichnet. Harteros erhielt die Ehrung nach einer Vorstellung von Giacomo Puccinis "Tosca", in der sie die Hauptrolle übernommen hatte. Die Medaille wurde ihr von Intendant Nikolaus Bachler überreicht. In der Vergangenheit war sie an der Staatsoper bereits in 240 Vorstellungen aufgetreten, erstmals 1999 in Carl Maria von Webers "Der Freischütz".

Anja Harteros, Jahrgang 1972, wurde in Bergneustadt geboren. Ihre Gesangsausbildung begann sie als Jugendliche und trat solistisch auf. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Köln bei Liselotte Hammes, parallel dazu wirkte sie als Ensemblemitglied in Gelsenkirchen sowie in Wuppertal. Auch unternahm sie während der Studienzeit Konzertreisen in die USA und nach Russland. Nach ihrem Studienabschluss wurde sie 1996 Ensemblemitglied an der Oper Bonn. Der erste Preis beim Gesangswettbewerb Cardiff Singer of the World war der Startschuss ihrer weltweiten Karriere, die sie an internationale Opernhäuser, unter anderem in Amsterdam, Zürich, Dresden, Hamburg, Wien, München, New York, Frankfurt am Main, Tel Aviv, Lyon, Paris und Mailand führte, darüber hinaus auch zu Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen. Neben dem Opernfach tritt Harteros auch als Konzert- und Liedsängerin auf. Sie hat mehrere Preise und Ehrenauszeichnungen erhalten, so wurde sie 2007 zur Bayerischen Kammersängerin ernannt, 2010 erhielt sie den Kölner Opernpreis, 2015 den International Opera Award. 2018 erhielt sie den Bayerischen Verdienstorden sowie den Europäischen Kulturpreis Taurus.

Die Meistersinger-Medaille wird seit 1999 vergeben. Stifter ist der Verein der Freunde des Nationaltheaters. Weitere Träger der Auszeichnung sind u. a. Edita Gruberova und Jonas Kaufmann.

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