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Samstag, 11. Juli 2020

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Württembergische Philharmonie Reutlingen, Fawzi Haimor, © Jürgen Lippert

Württembergische Philharmonie Reutlingen, Fawzi Haimor, © Jürgen Lippert

Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert

Innovationspreis für Württembergische Philharmonie Reutlingen

Reutlingen, . Die Deutsche Orchester-Stiftung hat die Württembergische Philharmonie Reutlingen mit ihrem Preis als "Innovatives Orchester" ausgezeichnet. Die Ehrung wurde dem Orchester für sein Format "Netz-Werk-Orchester: Per Livestream aufs Land" zuerkannt. Dabei wird Musik per Videoübetragung interaktiv an entfernte Schulen vermittelt. Teil des Projektes sind neben der Musik auch Quizwettbewerbe zum Thema sowie Interviews mit den Musikern. Diese digitale Art der Einbindung von Schülern, für die sich ein Konzertbesuch schwierig gestalte, sei "innovativ und beispielhaft" und biete dem ländlichen Raum neue Chancen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Der mit 2.500 Euro dotierte Sonderpreis geht in diesem Jahr an die Magdeburgische Philharmonie. Diese setze sich besonders für Komponistinnen ein. Die Preisverleihung findet Mitte November in der Stadthalle Reutlingen statt.

Die Württembergische Philharmonie Reutlingen wurde 1945 als Städtisches Symphonie Orchester Reutlingen gegründet und trägt seinen heutigen Namen seit 1983. Der Klangkörper umfasst 66 Planstellen und ist vor allem für seinen Einsatz für den Hörernachwuchs bekannt, den es neben seinen regulären Konzertreihen betreibt. Seit 2017 ist Fawzi Haimor Generalmusikdirektor.

Der Preis Innovatives Orchester wird seit 2017 von der Deutschen Orchester-Stiftung vergeben. Gewürdigt werden neue Ansätze bei der Musikvermittlung oder bei Konzertformaten. Auch das Management oder die Zielgruppen werden in Betracht gezogen. 2019 bestand die Jury unter dem Vorsitz von Louwrens Langevoort aus Susanne Litzel, Christiane Tewinkel, Ute Welscher, Alexander Meraviglia-Crivelli, Stefan Rosu und Jean-Marc Vogt.

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