> > > Fuko Ishii gewinnt Detmolder Brahms-Klavierwettbewerb
Samstag, 19. Oktober 2019

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Gewinner und Jury des Detmolder Brahms-Wettbewerbes 2019, © HfM Detmold / Plettenberg

Gewinner und Jury des Detmolder Brahms-Wettbewerbes 2019, © HfM Detmold / Plettenberg

Zweiter Preis geht an Rie Kibayashi

Fuko Ishii gewinnt Detmolder Brahms-Klavierwettbewerb

Detmold, . Die japanische Pianistin Fuko Ishii (28) hat den Brahms-Klavierwettbewerb Detmold 2019 gewonnen und kann sich über eine Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro  freuen. Der zweite Preis (3.000) sowie der Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Clara Schumann in Höhe von 1.000 Euro wurde an Rie Kibayashi (30) vergeben. Mit ihrem Wettbewerbsprogramm, das jeweils eines der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms enthielt, hatten sich drei Finalistinnen am vergangenen Wochenende im Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold dem Votum der Jury gestellt. Den Orchesterpart übernahm das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold unter der Leitung von GMD Lutz Rademacher. Der Preis wurde von der Stiftung der Hochschule für Musik Detmold zur Verfügung gestellt. Neben den Preisgeldern für den 1. und 2. Preis, die die Alfred-Reinhold-Stiftung zur Verfügung gestellt hatte, wurden zahlreiche Anschlussengagements für die beiden Preisträgerinnen in Aussicht gestellt. Ishii bekommt darüber hinaus die Möglichkeit einer eigenen CD-Aufnahme.

Fuko Ishii, die an Musik-Akademie Basel studiert, trat bereits als Solistin mit zahlreichen Orchestern in Japan wie dem NHK Symphony und dem Tokyo Symphony Orchestra auf. Rie Kibayashi, die derzeit im Solistenexamen Klavier an der Hochschule für Musik Karlsruhe studiert, erhielt etliche internationale Preise wie den 3. Preis des Internationalen Marbellawettbewerbs in Spanien.  

Insgesamt 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus neun verschiedenen Nationen in der Altersklasse von 18 bis 32 Jahren waren nach einer Vorauswahl zum Wettbewerb eingeladen worden, der im zweiten Jahr durch die Hochschule für Musik Detmold in Kooperation mit der Julius Blüthner Pianofortefabrik und der Alfred-Reinhold-Stiftung ausgerichtet wurde. "Der künstlerische Auftrag des Wettbewerbs war die Auseinandersetzung mit dem Klavierwerk von Brahms in seinem historischen Kontext", so der künnstlerische Leiter des Wettbewerbs Jacob Leuschner. Außerdem ging es bei der Ausrichtung um die Würdigung der Beziehung zwischen Johannes Brahms und Detmold, der von 1857 bis 1859 einige Monate in der Residenzstadt lebte. Im Herbst 2021 wird der Brahms-Klavierwettbewerb Detmold zum dritten Mal stattfinden. Die Jury der Finalrunde bestand in diesem Jahr aus den Hochschulprofessoren Andrea Bonatta (Bozen), Konrad Elser (Lübeck), Mamiko Suda (Tokyo), Jacob Leuschner (Detmold), dem Brahms-Spezialisten Andreas Boyde (London) sowie dem Detmolder Generalmusikdirektor Lutz Rademacher.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

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