> > > Würzburger Mainfrankentheater bald Staatstheater?
Samstag, 25. Januar 2020

Außenansicht des Mainfranken Theaters, © Nik Schölzel

Außenansicht des Mainfranken Theaters, © Nik Schölzel

Mehr Geld vom Freistaat Bayern

Würzburger Mainfrankentheater bald Staatstheater?

Würzburg, . Das Mainfranken Theater Würzburg soll voraussichtlich zur Spielzeit 2022/2023 in ein Staatstheater umgewandelt werden. Wie Oberbürgermeister Schuchardt bei der Eröffnung der aktuellen Spielzeit mitteilte, stünden die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. Der Stadtrat hatte sich vor wenigen Tagen mit dem Vorhaben befasst, das Kunstministerium die Gespräche bestätigt. Im vergangenen Jahr hatte Ministerpräsident Söder (CSU) zuvor eine Umwandlung zum Staatstheater ins Gespräch gebracht. Würzburg wäre damit das sechste bayerische Staatstheater. Beim diskutierten "Würzburger Modell" soll die Stadt weiterhin Träger des Theaters bleiben, die Finanzierung soll jedoch gleichwertig durch Stadt und Freistaat Bayern erfolgen. Um die aktuellen Verluste auszugleichen, sollen die Subventionen bis zum Jahr 2022 nach und nach erhöht werden.

Derzeit wird das Mainfranken Theater renoviert, es erhält einen neuen Saal und wird saniert. Das Theater wurde 1966 als Nachfolger des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Würzburger Stadttheaters eröffnet. Dieses war im Jahr 1804 von Julius Graf Soden gegründet worden. Das Dreispartenhaus verfügt im Großen Haus über 739 Sitzplätze, hinzu kommen 92 weitere Plätze in einer kleineren Spielstätte, womit es das größte Theater Unterfrankens ist. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Markus Trabusch Intendant, als Generalmusikdirektor wirkt Enrico Calesso. Das Land stellt aktuell 5,5 Millionen Euro im Jahr bereit, die Stadt schiesst jährlich 9.8 Millionen Euro aus ihrem Haushalt hinzu. Der zuletzt gesunkene Umsatz des Hauses beträgt 2,8 Millionen Euro.

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