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Freitag, 29. Mai 2020

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Eröffnungsveranstaltung auf dem Bremer Marktplatz, © Nikolai Wolff

Eröffnungsveranstaltung auf dem Bremer Marktplatz, © Nikolai Wolff

Insgesamt 24.600 Zuschauer bei 49 Veranstaltungen des Musikfestivals

Musikfest Bremen steigert Besucherzahlen

Bremen, . Mit einem Konzert des Londoner Aurora Orchestra unter der Leitung von Nicholas Collon Hector Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ ging am vergangenen Wochenende in der Bremer Glocke das 30. Musikfest Bremen zu Ende. Intendant Professor Thomas Albert und Geschäftsführer Jörg Ehntholt zogen für die diesjährige Ausgabe eine positive Bilanz. Ihren Angaben zufolge wurden während des dreiwöchigen Festivals bei 49 Veranstaltungen insgesamt 24.631 Besucher gezählt, die Konzerte fanden in Bremen und ausgewählten Spielstätten im Nordwesten sowie im niederländischen Groningen statt. Mit seinem Gesamtkartenangebot von 28.964 Plätzen zog das Festival damit rund 4.600 Besucher mehr als im Vorjahr an und erreichte eine Auslastung von 85 Prozent.

Das Musikfest Bremen war am 24. August mit dem Eröffnungsabend „Eine große Nachtmusik“ gestartet, der mit seinen 27 Konzerten an neun Orten rund um den illuminierten Marktplatz rund 4.000 Besucher anzog. In den darauffolgenden drei Wochen folgten zahlreiche Höhepunkte. Erstmals stellte sich Jérémie Rhorer mit seinem Originalklangensemble Le Cercle de l’Harmonie in Deutschland mit der Verdi-Oper vor. Neben "La traviata" erklang als zweite Oper im Festival Mozarts "Così fan tutte" mit dem diesjährigen Musikfest-Preisträger Teodor Currentzis am Pult des Orchesters und Chors von MusicAeterna. Es folgten zwei Bremen-Debüts: Diana Damrau in einem Liederabend mit Xavier de Maistre an der Harfe und Anna Netrebko zusammen mit ihrem Ehemann, Tenor Yusif Eyvazov, und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Jader Bignamini. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen brachte unter der Leitung von Alondra de la Parra u.a. mit Perkussionist Martin Grubinger die Bremen-Premiere des vom Festival mit in Auftrag gegebenen Schlagzeugkonzerts von Fazil Say zur Aufführung, die Bremer Philharmoniker mit Yoel Gamzou am Pult begeisterten mit dessen Konzertfassung von Mahlers 10. Sinfonie. Daneben sorgten Pianistin Khatia Buniatishvili mit einem Beethoven-Klavierabend genauso wie das Duo aus Pianist Fazil Say und Cellist Nicolas Altstaedt für Höhepunkte im Bereich der Kammermusik. Die Reihe „Musikfest Surprise“ bot ein Überraschungsprogramm, das Arp-Schnitger-Festival, das vom 25. August bis 1. September dem in diesem Jahr begangenen 300. Todestag des Orgelbauers aus der Wesermarsch gewidmet war, bot einen weiteren Akzent.

Das Musikfest Bremen wurde 1989 gegründet. Das dreiwöchige Musikfest findet seitdem jährlich in Bremen, Bremerhaven und weiteren nordwestdeutschen Städten, etwa Oldenburg, Emden und Verden, statt. Neben Veranstaltungen klassischer Musik in unterschiedlichen Besetzungsgrößen und -formen werden auch Genres wie Jazz und Weltmusik abgedeckt. Das 31. Musikfest Bremen wird zwischen dem 29. August bis 19. September 2020 stattfinden.

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