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Sonntag, 26. Januar 2020

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Reinhold Würth, Patricia Kopatchinskaja und Johannes Freyer, © Jeunesses Musicales Deutschland

Reinhold Würth, Patricia Kopatchinskaja und Johannes Freyer, © Jeunesses Musicales Deutschland

Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert

Würth-Preis für Geigerin Patricia Kopatchinskaja

Künzelsau, . Die Violinstin Patricia Kopatchinskaja ist mit dem Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet worden. Die Geigerin mit moldauisch-schweizerischen Wurzeln wurde für ihren "mutigen Weg quer durch den Klassiksektor" geehrt, so die Stiftung Würth. Mit unbändiger Neugier spüre sie überraschende Aspekte im scheinbar Vertrauten auf und widme sich spannenden Konzepten der zeitgenössischen Musikszene. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird seit 1991 verliehen.

Die 1977 im moldawischen Chisinau geborene Patricia Kopatchinskaja bekam im Alter von sechs Jahren Violinunterricht bei David Oistrach. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Komposition und Violine und beendete ihre Ausbildung als Stipendiatin am Konservatorium in Bern mit Auszeichnung. Beim internationalen Henryk Szeryng Wettbewerb in Mexiko gewann sie im gleichen Jahr den ersten Preis. Seitdem ist Kopatchinskaja regelmäßig auf den internationalen Bühnen und bei großen Orchestern zu Gast, unter anderem bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Saint Paul Chamber Orchestra sowie dem Australian Chamber Orchestra; bei Auftritten mit letzteren hatte sie zudem die Leitung inne. Ihr bisheriges künstlerisches Wirken wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Praetorius Musikpreis, dem Royal Philharmonic Society Award, dem Prix Caecilia sowie dem Credit Suisse Young Artist Award.

Der Würth Preis der Jeunesses Musicales Deutschland wird seit 1991 an Künstler, Ensembles und Projekte verliehen, die Werte und Zielsetzungen der Jeunesses Musicales Deutschland vorbildhaft erfüllen. Bisher wurden unter anderem der Komponist Philip Glass, die Dirigenten Claudio Abbado, Bruno Weil und Gustavo Dudamel sowie Ensembles wie die Junge Deutsche Philharmonie, das Artemis Quartett, das Bundesjugendorchester, das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, das Stegreiforchester Stuttgart, die Cellistin Sol Gabetta und der Pianist Lars Vogt ausgezeichnet.

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