> > > Martijn Dendievel gewinnt Louis-Spohr-Wettbewerb
Samstag, 28. März 2020

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Martijno Dendievel, © Wouter Maeckelberge

Martijno Dendievel, © Wouter Maeckelberge

Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert

Martijn Dendievel gewinnt Louis-Spohr-Wettbewerb

Kassel, . Der Louis-Spohr-Wettbewerb hat seine diesjährigen Gewinner bekannt gegeben. Für die 25. Ausgabe war der Wettbewerb erstmals für Dirigenten ausgeschrieben worden. Sowohl der mit 5.000 Euro dotierte Förderpreis als auch der Publikumspreis gingen dabei an Martijn Dendievel. Die beiden weiteren Finalisten Alexander Letsch aus Weimar und Davide Guarneri aus Leipzig erhielten ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die letzte Runde des Wettbewerbs war im Staatstheater Kassel ausgetragen worden.

Martin Dendievel wurde 1995 in Oostende in Belgien geboren. Zunächst spielte er Geige, wechselte dann jedoch zum Cello. Er erlernte außerdem Schlagzeug, Cembalo und Blockflöte. Im Alter von 14 Jahren wurde er am Königlichen Konservatorium in Brüssel aufgenommen. 2014 wechselte er an die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar zu Nicolas Pasquet und Ekhart Wycik. Dendievel nahm mehrfach an Meisterkursen bei Bernard Haitink teil. Er organisierte das Festival for Minimal Music 2016. Im selben Jahr gab er bei der Uraufführung des Chorwerks „Cities – Springs of Diversities“ von Baudouin de Jaer sein Debüt als Dirigent im Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Zeitgleich wurde er Gastdirigent des Akademischen Orchesters Halle, 2018 wurde er Assistenzdirigent beim Symponieorkest Vlaanderen. Ebenfalls 2018 erhielt Dendievel den ersten Preis beim Dirigierwettbewerb der mitteldeutschen Musikhochschulen, außerdem zeichnete ihn die Musikhochschule Weimar mehrfach aus. Dendievel trat  bereits mit dem Antwerp Symphony Orchestra, der Jenaer Philharmonie, der Thüringer Philharmonie Gotha Eisenach und der Philharmonie Baden-Baden auf.

Der jährlich stattfindende Louis-Spohr-Wettbewerb richtet sich an Amateure in Form von Laien, Schülern oder Studenten. Der Förderpreis wird gestiftet von der Louis-Spohr-Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die musikalische Bildung und Erziehung im Sinne des Komponisten Louis Spohr (1784-1859) zu unterstützen. Im 25. Jubiläumsjahr richtete sich der Wettbewerb erstmals an Dirigenten zwischen 22 und 32 Jahren. Den Juryvorsitz hatte Francesco Angelico.

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