> > > Bonner Beethovenhalle: Stiftung Denkmalschutz übt Kritik
Montag, 16. September 2019

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Stiftung sieht Stadt in der Verantwortung für die Verzögerungen

Bonner Beethovenhalle: Stiftung Denkmalschutz übt Kritik

Bonn, . Nachdem diverse Probleme bei der Sanierung der Bonner Beethovenhalle bereits für 100 Millionen Euro Zusatzkosten sorgen, hat auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Kritik geäußert. Als Verantwortlichen für die Probleme sieht die Stiftung die Stadt Bonn, da diese gründlicher und langfristiger hätte planen sollen. Zusätzlich hätten die Prüfungen verschiedener Faktoren, darunter der Baugrund, zu spät stattgefunden. Dies sorge nun dafür, dass die Halle nicht als Spielstätte für das Beethovenjubiläum 2020 genutzt werden kann. Die Stadt dagegen argumentiert mit vorher nicht erkennbaren Problemen. Mittlerweile werden die Kosten des Bauprojekts mit fast 166,5 Millionen Euro beziffert, Abschluss der Bauarbeiten soll 2022 sein.

Die Beethovenhalle Bonn wurde nach den Plänen von Siegfried Wolske erbaut und im September 1959 eröffnet. Im Jahr 1990 wurde die Halle unter Denkmalschutz gestellt. 1996 wurde das Haus zum Teil modernisiert und ein Anbau an das Südfoyer durchgeführt. Seither wurde nur das Nötigste in den Erhalt des Konzertsaals investiert, nicht zuletzt im Zuge der langjährigen Debatten um ein Beethoven-Festspielhaus. 2016 beschloss der Bonner Gemeinderat nach längeren Diskussionen die Sanierung der Beethovenhalle.

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