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Mittwoch, 18. September 2019

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1.600 Besucher mehr als im Vorjahr

Europäische Wochen Passau mit positiver Bilanz

Passau, . Nachdem die Europäischen Wochen Passau im vergangenen Jahr mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatten, haben die Veranstalter in diesem Jahr wieder eine positive Bilanz gezogen. In diesem Jahr stand das in drei Ländern stattfindende Festival unter dem Motto "Höhepunkte und Brennpunkte". Zu den Veranstaltungen kamen den Angaben zufolge insgesamt 11.702 Besucher, davon 7.377 zu kostenpflichtigen Veranstaltungen. Damit konnten 1.600 Gäste mehr als im Vorjahr begrüßt werden. Die Auslastung lag im Durchschnitt bei knapp über 70 Prozent.

Am besten besucht war die Ausstellung "La Grande Guerra Bianca", welche von 2.543 Menschen gesehen wurde. Zu den Höhepunkten gehörten auch die Gastspiele der Amsterdam Sinfonietta, der Academy of St. Martin in the Fields und des Ensembles "La Voce Strumentale". Solistische Gäste waren unter anderem Julia Lezhneva, Dmitri Sinkovsky, Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen. Über die Musik hinaus wurden Workshops, Theaterstücke sowie Vortragsrunden, darunter mit den Friedenspreisträgern des deutschen Buchhandels, Aleida und Jan Assmann, und Autor Christian Torkler, angeboten. Für die Veranstaltungen kooperierten die Festspiele mit zahlreichen Kultur- und Bildungseinrichtungen der Region, so u.a. mit dem Bistum Passau, der städtischen Universität und dem Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern.

Die Festspiele Europäische Wochen Passau wurden 1952 von amerikanischen Kulturoffizieren gegründet. Die Stadt wurde vor allem wegen ihrer Nähe zu Tschechien und Österreich ausgewählt, so der damalige Leiter der Konsulataußenstelle Passau, Robert M. Allen. Leitgedanke war Europa, so auch das erste Motto 1952: „Wir fordern die Vereinigten Staaten von Europa“. Heute ist es noch immer das größte Festival der Dreiländerregion Ostbayern, Böhmen und Oberösterreich, außerdem neben den Musikfestspielen an der Saar das einzige in drei Ländern stattfindende Festival Europas. Die Europäischen Wochen finden jährlich im Juni und Juli statt. Seit 2019 ist Carsten Gerhard künstlerischer Leiter, auf einen Intendanten wurde verzichtet.

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