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Dienstag, 19. November 2019

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Teodor Currentzis, © Nadia Rosenberg

Teodor Currentzis, © Nadia Rosenberg

Auszeichnung ist undotiert

Musikfest-Preis Bremen für Dirigent Teodor Currentzis

Bremen, . Das Musikfest Bremen ehrt den griechischen Dirigenten Teodor Currentzis mit dem diesjährigen Musikfest-Preis. Die undotierte Auszeichnung geht jährlich an Musiker, die durch ihr künstlerisches Wirken Akzente in der Musikwelt setzen und das Profil des Festes prägen. Currentzis trat 2015 das erste Mal beim Musikfest Bremen auf. Er balanciere "die Musik aus zwischen Strenge und Vitalität einerseits und Askese und Spiritualität andererseits", so die Findungskommission. Stets "farbenreich, sinnlich, spannungsgeladen und voller Hingabe" habe der Musiker mit selten gehörten Nuancen Maßstäbe gesetzt. Verliehen wird die Auszeichnung an Currentzis Anfang September bei einer nicht öffentlichen Veranstaltung. Zeitgleich erhält Diamanda La Berge Dramm den Förderpreis Deutschlandfunk (klassik.com berichtete).

Teodor Currentzis wurde am 24. Februar 1972 in Athen geboren. Ab seinem dreizehnten Lebensjahr nahm der Geigenkurse am Athener Konservatorium, wo er 1987 ein Dirigierstudium begann. 1994 wechselte er nach Sankt Petersburg und studierte bis 1999 bei Ilja Musin. Fünf Jahre später wurde er Chefdirigent des Staatlichen Akademischen Oper- und Ballett-Theaters in Nowosibirsk. Dort gründete er das Ensemble musicAeterna, welches Orchester und Chor beinhaltet. 2011 wurde er Musikdirektor am Staatlichen Opern- und Ballett-theater in Perm. Seit 2018 ist er Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters in Stuttgart, im Folgejahr gab er sein Amt in Perm auf. Currentzis erhielt mehrfach den russischen Theaterpreis Goldene Maske sowie 2008 den russischen Orden der Freundschaft. 2016 wurde er mit dem KAIROS-Preis der Alfred Toepfer Stiftung geehrt.

Der Bremer Musikfest-Preis wird seit 1998 jährlich an Solisten, Ensembles, Orchester und Dirigenten vergeben, die durch ihr herausragendes künstlerisches Wirken in der internationalen Musikwelt eigenständige Akzente gesetzt haben. Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Rolando Villazón, Janine Jansen, Jessye Norman, Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Anne Sofie von Otter, Hélène Grimaud, Masaaki Suzuki und Ottavio Dantone.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Masaaki Suzuki

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