> > > Auszeichnung für Intendant Mölich-Zebhauser
Dienstag, 14. Juli 2020

Intendant Andreas Mölich-Zebhauser, © Michael Gregonowits

Intendant Andreas Mölich-Zebhauser, © Michael Gregonowits

Bundesverdienstorden für Leiter des Festspielhauses Baden-Baden

Auszeichnung für Intendant Mölich-Zebhauser

Baden-Baden, . Andreas Mölich-Zebhauser, langjähriger Intendant des Festspielhauses Baden-Baden, wird mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. Die Auszeichnung soll seine besonderen kulturellen Leistungen ehren, so Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen). Mölich-Zebhauser wird die Ehrung Ende Juli in Stuttgart durch Staatssekretärin Petra Olschowski im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst entgegennehmen.

Andreas Mölich-Zebhauser wurde am 30. Juni 1952 in Hamburg geboren. Sein Vater war der Dirigent und Pianist Theo Mölich, seine Mutter Sopranistin, weshalb er früh Klavierspielen lernte und mit dem Opernrepertoire vertraut gemacht wurde. Er studierte Geschichte und Deutsch auf Lehramt in Hamburg und Bonn und machte sein Staatsexamen 1978. Er nahm eine Stelle beim Musikverlag Riccordi in München an und arbeitete dort bis 1991, am Ende als künstlerischer Leiter. Neben seiner Arbeit studierte er zwischen 1980 und 1983 BWL, Jura, Musikwissenschaften, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften in München. Nach seinen Verlagstätigkeiten übernahm er die Geschäftsführung der Deutschen Ensemble Akademie und des Ensembles Modern in Frankfurt. 1998 folgte Mölich-Zebhausers Wechsel nach Baden-Baden, wo er bis zum Ende der Spielzeit 2018/2019 als Geschäftsführer und Intendant des Festspielhauses wirkte.

Das Festspielhaus Baden-Baden ist mit 2.500 Plätzen Deutschlands größtes Opern- und Konzerthaus. Das Haus wurde 1998 eröffnet, der Betrieb des Hauses wird von der im Jahr 2000 gegründeten "Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden" getragen. Seit 2013 finden die Osterfestspiele in Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern dort statt.

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