> > > Sanierung der Kölner Bühnen verzögert sich
Mittwoch, 17. Juli 2019

Visualisierung Außenansicht Offenbachplatz, © Arge SBK

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Wiedereröffnung erst für 2023 geplant

Sanierung der Kölner Bühnen verzögert sich

Köln, . Die Fertigstellung der sanierten Kölner Bühnen hat sich um ein halbes Jahr nach hinten verschoben. Die 2012 begonnene Renovierung von Oper und Schauspielhaus finde ihr Ende nun 2023, so der technische Betriebsleiter Bernd Streitberger. Die Kosten sehe er noch im zuletzt geschätzten Rahmen zwischen 554 und 571 Millionen Euro. Grund für die erneute Verschiebung sei  die nötige Neuplanung der Klima- und Lüftungstechnik.

Ursprünglich war für die Bauarbeiten ein Budget von 250 Millionen Euro vorgesehen gewesen, die Wiederrröffnung war für 2015 geplant. Grund für die jahrelangen Verzögerungen waren Streitberger zufolge "eklatante Fehlleistungen" gewesen, durch die große Teile des Hauses zurückgebaut und neu gemacht werden mussten. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sah derweil die Bauarbeiten "bei einem Meilenstein auf dem Weg zur Wiedereröffnung angekommen".

Das Kölner Opernhaus wurde 1957 eröffnet, das Schauspielhaus folgte 1962. Beide Häuser stehen heute unter Denkmalschutz. Ursprünglich war lediglich eine Sanierung des Opernhauses geplant, während das Theater abgerissen werden sollte. Die Sanierung wurde 2012 begonnen. Kosten- und Zeitplan der Opernsanierung sind in den vergangenen Jahren immer wieder nach oben korrigiert worden (klassik.com berichtete). Die Wiedereröffnung des Hauses nach mehrjähriger Sanierung war ursprünglich für November 2015 geplant. Durch Planungsfehler konnten die Bauarbeiten jedoch nicht rechtzeitig abgeschlossen werden, außerdem meldete ein Bauunternehmen während der Bauphase Insolvenz an.

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