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Montag, 15. Juli 2019

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Gewandhaus Leipzig, © Florian Koppe

Gewandhaus Leipzig, © Florian Koppe unter CC BY-SA 3.0

Datenbank mit historischen Aufführungsdaten seit 1781 geht an den Start

Gewandhaus Leipzig mit Überschuss

Leipzig, . Das Gewandhaus Leipzig konnte im Jahr 2018 einen Überschuss von 530.000 Euro erwirtschaften, so Verwaltungsdirektor Gereon Röckrath. Ursprünglich war für 2018 mit einem Minus von 318.000 Euro gerechnet worden, so ein Bericht der örtlichen Leipziger Volkszeitung. Grund dafür waren der Amtsantritt von Andris Nelsons als Gewandhauskapellmeister sowie das 275. Jubiläum des Orchesters. Die Finanzen des Gewandhauses mit den nun erwirtschafteten Zahlen liegen somit 848.000 Euro über Plan. Dafür verantwortlich seien in erster Linie höhere Erlöse aus Ticketverkäufen, höhere Ergebnisse im Vermietungsgeschäft, höhere Sponsoringerträge sowie niedrigere Honoraraufwendungen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 7,4 Millionen Euro aus eigenen Erträgen erwirtschaftet, was 2018 zum erfolgreichsten Jahr in der Geschichte des Hauses macht.

Darüber hinaus stellte das Gewandhaus sein neues digitale Konzertarchiv vor. Dabei handelt es sich um eine Datenbank, die alle Konzerte des Gewandhausorchesters seit November 1781 erfasst. Der Datenschatz bestehend aus 7.850 Dateien ist im Internet einsehbar und kann nach Interpreten, Komponisten und Werken geordnet werden.

Das Gewandhausorchester Leipzig wurde 1743 gegründet und gilt damit als das älteste bürgerliche Konzertorchester im deutschsprachigen Raum. Mit ihm traten Komponisten und Interpreten wie Mozart, Schumann, Liszt, Berlioz, Chopin, Wagner, Brahms, Carl Maria von Weber und Niccolò Paganini auf. Zu den bekanntesten Gewandhauskapellmeistern zählen Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch und Kurt Masur. Das Orchester zählt heute zu den weltweit führenden Ensembles und gilt mit derzeit 185 Musikern als eines der weltweit größten Berufsorchester.

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