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Montag, 14. Oktober 2019

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Dirigent Adam Fischer, © Nikolaj Lund

Dirigent Adam Fischer, © Nikolaj Lund

Weitere Preisträger sind Ivan Fischer, György Kurtag, Franz-Welser Möst und Ivan Eröd

Kennedy Center ehrt Salzburger Festspielpräsidentin Rabl-Stadler und Dirigent Adam Fischer

New York/Wien, . Die Goldmedaille des US-amerikanischen Kulturzentrums Kennedy Center aus Washington wird in diesem Jahr an vier ungarische sowie vier österreichische Persönlichkeiten vergeben. Für beide Länder wurden Konferenzen organisiert, bei denen das Komitee des Kennedy Centers Land, Kultur und Künstler kennenlernen soll. Bei der Preisverleihung in der US-amerikanischen Botschaft in Budapest wurden der Dirigent Adam Fischer, Chefdirigent der Düsseldorfer Symphoniker, der Dirigent Ivan Fischer, der Komponist György Kurtág und die Sängerin Eva Marton ausgezeichnet. In Östereich werden die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler, der Dirigent Franz Welser-Möst, der Komponist Ivan Eröd und der Schauspieler Christoph Waltz geehrt. Die Übergabe der Auszeichnung findet in der Wiener Albertina durch den stellvertretenden Vorsitzenden der Kennedy Center Komitees, Karel Komarek, sowie die Präsidentin Deborah F. Rutter statt.

Adam Fischer wurde am 9. September 1949 in Budapest geboren. Er begann ein Studium in den Fächern Komposition und Dirigieren in Budapest und führte es bei Hans Swarowsky in Wien fort. 1973 ging er aus dem Cantelli-Wettbewerb in Mailand als Sieger hervor und wurde Korrepetitor an der Oper Graz. Ehe er Generalmusikdirektor am Theater Freiburg wurde, wirkte er als Erster Kapellmeister an Opernhäusern in Helsinki, Karlsruhe und München. Zwischen 1987 und 1992 war er Generalmusikdirektor des Staatstheaters Kassel, ehe er 2000 für fünf Jahre in gleicher Funktion ans Nationaltheater Mannheim wechselte. Daneben leitete er seit 1998 das Ende 2014 aufgelöste Danish National Chamber Orchestra und war lange Jahre Generalmusikdirektor der Ungarischen Staatsoper.

Helga Rabl-Stadler wurde am 2. Juni 1948 in Salzburg geboren. Sie studierte Publizistik und Politikwissenschaft und wurde 1970 im Fach Jura zum Doktor promoviert. In den 1970er Jahren war sie als Journalistin in den Ressorts Wirtschaft und Innenpolitik bei den Zeitungen "Die Presse", "Wochenpresse" und "Kurier" tätig. Zwischen 1983 und 1990 wirkte Helga Rabl-Stadler als Nationalratsabgeordnete der ÖVP. 1985 wurde sie zur Vizepräsidentin und 1988 zur Präsidentin der Wirtschaftskammer Salzburg gewählt. Als sie 1995 zur Präsidentin der Salzburger Festspiele ernannt wurde, legte sie alle politischen Ämter in Salzburg und Wien nieder. Seit 2006 sitzt Rabl-Stadler im Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrates. Ihr Amt als Festspielpräsidentin wird sie bis 2020 ausüben.

Das Kennedy Center International Committee in the Arts vergibt jährlich ihre Goldmedaille (Gold Medal in the Arts) an Künstler und Einzelpersonen, die die Kunst fördern. Vergeben wird sie jedes Jahr in anderen großen Städten weltweit. Zu den bisherigen Preisträgern gehören der Architekt Tadao Ando, der Komponist Pierre Boulez und der Violinist und Dirigent  Salvatore Accardo.

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Portrait Iván Fischer

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