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Mittwoch, 17. Juli 2019

Franzose Favorit auf die Nachfolge

Mailänder Scala: Vertrag von Intendant Pereira wird nicht verlängert

Mailand, . Die Mailänder Scala wird den Vertrag von Intendant Alexander Pereira nicht verlängern. Bei der Frage um die Nachfolge des Österreichers wird laut italienischen Medien der aktuelle Intendant der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, favorisiert. Dessen Vertrag läuft in Wien im Juni 2020 aus. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus. Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala, der Mitglied des Aufsichtsrats ist, verkündete jedoch, dass eine Einigung erzielt worden sei. Bis zum offiziellen Beschluss fehlten lediglich noch einige Gespräche mit dem Kandidaten, bei denen es um den Zeitpunkt der Übergabe der Intendanz ginge. Pereiras Mandat endet im Februar 2020, jedoch hat er bereits bis zum Jahr 2022 programmiert. Eine längere Übergabeperiode, bei der Pereira dem neuen Intendanten zur Seite stehen würde, wäre möglich. Eine Entscheidung soll Sala zufolge Ende Juni verkündet werden. Dominique Meyer selbst verwies ebenfalls auf diesen Termin.

Das Teatro alla Scala, auch Mailänder Scala genannt, wurde 1778 als Nachfolgebau des Teatro Regio Ducale eröffnet. Für den Neubau ließ Maria Theresia die Kirche Santa Maria alla Scala abreißen. Nachdem das Haus im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde, gelang der Wiederaufbau in kürzester Zeit, sodass es im Mai 1946 wiedereröffnet werden konnte. Durch den überhasteten Wiederaufbau wurden jedoch umfangreiche Sanierungen notwendig, die von 2001 bis 2004 unter der Leitung von Mario Botta durchgeführt wurden. Dabei wurde die Akustik und Bühnentechnik auf den neuesten Stand gebracht, während die ursprüngliche Inneneinrichtung wiederhergestellt werden konnte. Intendant ist Alexander Pereira, Musikdirektor ist Riccardo Chailly.

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