> > > Théodore-Gouvy-Preis für Komponistin Yang Song
Montag, 17. Juni 2019

Deutsche Radio Philharmonie führt Auftragswerk der Preisträgerin 2020 auf

Théodore-Gouvy-Preis für Komponistin Yang Song

Saarbrücken, . Der Théodore-Gouvy-Preis des Eurodistricts SaarMoselle 2019 geht an die 1985 geborene chinesische Komponistin Yang Song für ihr Orchesterwerk "Déjà-vu". Das Stück beschreibt den psychologischen Prozess eines Déjà-vues und die "Illusions"-Szenerie, so Yang Song. Ihre Kompositionen verbinden die eigene Musikkultur mit der Musik anderer Kulturen.

Yang Song wurde in der Inneren Mongolei geboren. Sie studierte Komposition am Central Conservatory of Music bei Guoping Jia. Seit 2017 studiert sie in Freiburg in der Klasse von Johannes Schöllhorn. 2015 erhielt Yang Song ein Stipendium des China Scholarship Council und 2018 ein DAAD Stipendium. Es folgten mehrere Kompositionsaufträge, zuletzt brachte das Arditti-Quartett eines ihrer Werke in Süd-Korea zur Uraufführung.

Als Hommage an den im 19. Jahrhundert im saarländisch-lothringischen Grenzraum lebenden, aber auch in Paris und Leipzig erfolgreichen deutsch-französischen Komponisten Théodore Gouvy, wurde der nach ihm benannte Kompositionspreis zum vierten Mal vom Eurodistrict SaarMoselle ausgelobt. Im Anschluss an das Abschlusskonzert der Saarbrücker Komponistenwerkstatt 2019, wählten die Orchestermitglieder der Deutschen Radio Philharmonie unter den teilnehmenden Nachwuchskomponisten aus Österreich, Deutschland, Italien, Japan  und China die Preisträgerin Yang Song aus. Der Théodore-Gouvy-Preis beinhaltet einen Auftrag für ein Orchesterwerk, das mit 5.000 Euro dotiert ist und im Mai 2020 von der Deutschen Radio Philharmonie uraufgeführt wird.

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