> > > Philadelphia Orchestra erhält 55 Millionen US-Dollar Spende
Montag, 17. Juni 2019

Geschäftsführer Matías Tarnopolsky, Music Director Yannick Nézet-Séguin und der Chairman des Board of Directors, Richard Worley, © Jessica Griffin

Geschäftsführer Matías Tarnopolsky, Music Director Yannick Nézet-Séguin und der Chairman des Board of Directors, Richard Worley, © Jessica Griffin

Sponsoren bleiben anonym

Philadelphia Orchestra erhält 55 Millionen US-Dollar Spende

Philadelphia, . Das Philadelphia Orchestra hat ein Spende in Höhe von 55 Millionen US-Dollar (ca. 48,8 Millionen Euro) erhalten. Der Großteil der Spende ist als Schenkung vorgesehen, fünf Millionen Dollar sollen Betriebskosten decken. Überwiesen wurde das Geld, das die größte Spende in der Geschichte des Orchesters darstellt, von der Silicon Valley Community Foundation, doch die eigentlichen Spender blieben anonym. Eine ansässige Zeitung nannte ein unbekanntes Paar als Sponsoren. Das Orchester zeigte sich sehr dankbar für das Geld, 2011 mußte es nach einem Bankrott mit dem finanziellen Neuaufbau beginnen.

Die Spende zählt zu den größten jemals in der klassischen Musik getätigten Spenden. In 2002 erhielt das San Diego Symphony Orchestra eine Spende über 100 Millionen Dollar, in 2009 wurden 85 Mio. Dollar für klassische Musik in Cincinnati gespendet.

Das aktuell aus 97 Musikern bestehende Philadelphia Orchestra, dessen jährliches Budget rund 50 Millionen Dollar beträgt, gehört gemeinsam mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra zu den sogenannte "Big Five". Damit werden die populärsten und qualitativ am höchsten stehenden Orchester der USA bezeichnet. Mittlerweile ist der Begriff aufgrund von Veränderungen in der Orchesterlandschaft der USA jedoch umstritten. Das Orchester wurde im Jahr 1900 gegründet. Die Konzerte des Klangkörpers in Philadelphia finden im Kimmel Center for the Performing Art statt. Bedeutende Chefdirigenten der Vergangenheit waren unter anderem Leopold Stokowski, Eugene Ormandy, Riccardo Muti, Wolfgang Sawallisch und Christoph Eschenbach. 2012 hat Yannick Nézet-Séguin das Amt des Chefdirigenten angetreten.

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Regisseur Franco Zeffirelli verstorben
Italienischer Regisseur wurde 96 Jahre alt (16.06.2019) Weiter...

Beethoven-Locke erzielt Rekordsumme bei Versteigerung
Haarsträhne des Komponisten wechselt für 35.000 Pfund den Besitzer (14.06.2019) Weiter...

Tenor Piotr Beczala wird Österreichischer Kammersänger
Wiener Staatsoper ehrt polnischen Sänger (14.06.2019) Weiter...

Komponist gewinnt Klage gegen Schauspielhaus Düsseldorf
Gericht sieht Urheberrechte des Musikers verletzt (13.06.2019) Weiter...

Dirigent Bernard Haitink beendet Karriere
Laufbahn währte 65 Jahre (13.06.2019) Weiter...

Polar-Musikpreis für Geigerin Anne-Sophie Mutter
Auszeichnung ist mit 1 Million Schwedischen Kronen dotiert (13.06.2019) Weiter...

Dänischer Komponist Ib Norholm gestorben
Künstler wurde 88 Jahre alt (12.06.2019) Weiter...

Théodore-Gouvy-Preis für Komponistin Yang Song
Deutsche Radio Philharmonie führt Auftragswerk der Preisträgerin 2020 auf (12.06.2019) Weiter...

Dresdner Musikfestspiele mit Einnahmen-Rekord
58.000 Besucher sorgen für Ticketeinnahmen in Höhe von 2 Millionen Euro (11.06.2019) Weiter...

Keine Straßenmusik während des Leipziger Bachfestes
Stadt verbietet Aufführungen rund um die Thomaskirche (11.06.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (6/2019) herunterladen (3061 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Franz Schubert: ARR. Franz Liszt, aus S.558 - Der Wanderer

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich