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Montag, 6. Dezember 2021

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Camilla Nylund, © Annas Foto

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Wiener Staatsoper ehrt finnische Sopranistin

Camilla Nylund wird Kammersängerin

Wien, . Die finnische Sopranistin Camilla Nylund wird heute mit dem österreichischen Berufstitel "Kammersängerin" ausgezeichnet. Die Ernennung erfolgt im Anschluss an eine Vorstellung von Richard Strauss‘ "Die Frau ohne Schatten" an der Wiener Staatsoper. Nylund ist in der Produktion als Kaiserin zu sehen. Die Sängerin ist seit 2005 regelmäßig am Wiener Haus am Ring zu sehen, darunter jeweils in der Titelpartie von Strauss‘ "Salome", "Arabella" und "Ariadne auf Naxos". Insgesamt sang sie an der Wiener Staatsoper 15 Partien in 89 Vorstellungen.

Camilla Nylund wurde am 11. Juni 1968 im finnischen Vaasa geboren. Sie begann ein Studium der Musikwissenschaft in Turku, wo sie sich zeitgleich am Konservatorium in Gesang unterrichten ließ. Während des Studiums wechselte die an die Salzburger Universität Mozarteum. Nach Abschluss der Ausbildung war sie von 1995 bis 1999 an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover tätig, danach war sie bis 2002 an der Dresdner Semperoper angestellt. Ab 2003 ließ sie sich in Dresden bei Irmgard Boas im Fach lyrisch-dramatischer Sopran spezialisieren. 2004 verschafften ihr Auftritte an der Oper Köln und am Opernhaus Zürich internationale Aufmerksamkeit. Seither war sie unter anderem an den Häusern in Salzburg, London, Barcelona, Genf und Tokio zu sehen. Auch bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen war sie mehrfach zu erleben. Nylund wurde 1995 mit der Lilli-Lehmann-Medaille des Mozarteums ausgezeichnet und erhielt während ihrer Zeit in Dresden den Christel-Goltz-Preis. 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin ernannt, 2013 erhielt sie den Schwedischen Kulturpreis und die Pro Finlandia Medaille.

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