> > > Sängerin Julie Fuchs und Hamburger Staatsoper legen Streit bei
Samstag, 15. Juni 2019

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Julie Fuchs, © Sarah Bouasse

Julie Fuchs, © Sarah Bouasse

Sängerin trotz Absage für Opernproduktion bezahlt

Sängerin Julie Fuchs und Hamburger Staatsoper legen Streit bei

Hamburg, . Die Staatsoper Hamburg und die französische Sängerin Julie Fuchs haben nach einem Jahr ihren Streit beigelegt. Fuchs verkündete über einen sozialen Medienkanal, dass es zwischen ihr und dem Haus zu einer Einigung gekommen sei. Für die ihr kurzfristig abgesprochene Rolle in Mozarts "Zauberflöte" sei sie vollständig bezahlt worden.

Vergangenen April war die Sängerin kurzfristig in der Produktion ersetzt worden. Als Grund gab das Opernhaus Fuchs‘ Schwangerschaft an, welche es der Sängerin nicht erlauben würde, geplante Flugszenen auf der Bühne zu spielen. Arbeitsrechtlich sei die Absage in Ordnung, da das Wohl des Kindes gefährdet werden könnte. Fuchs zeigte sich dennoch enttäuscht darüber, dass kein Kompromiss gefunden wurde.

Julie Fuchs wurde am 24. Juli 1984 in Meaux geboren. Sie begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren mit Geigenstunden in Avignon, bevor sie begann, für den Chor "Voices of Europe" zu singen. 2006 zog sie für ihre Gesangsausbildung nach Paris und studierte am Conservatoire National Supérior de Paris. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2010 machte sie ihr Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence. Nach Engagements am Opernhaus Zürich, trat sie erstmals 2015 an der Opéra de Paris auf. Im gleichen Jahr erschien ihr erstes Album beim Deutschen Grammophon, dann folgten weitere Auftritte an den Bühnen in München, Wien und Madrid, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris und an der Hamburgischen Staatsoper. 2014 wurde sie beim Victoires de la Musique als Künstlerin des Jahres ausgezeichnet.

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