> > > Neues Verfahren reduziert Einsatz von Tropenholz beim Instrumentenbau
Dienstag, 16. Juli 2019

Hanika HE-Doubletop-N, © Peter Weigelt

Hanika HE-Doubletop-N, © Peter Weigelt

Gitarrenbauer Hanika für Handwerksprojekt des Jahres ausgezeichnet

Neues Verfahren reduziert Einsatz von Tropenholz beim Instrumentenbau

Dresden, . Die Gitarrenbaufirma Hanika ist auf dem Innovationstag Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums für das Projekt "Thermisch modifizierte Hölzer zur Anwendung im Konzertgitarrenbau" mit dem Preis "ZIM-Handwerksprojekt des Jahres" ausgezeichnet worden.

Hanika hat in Zusammenarbeit mit Ingenieuren der Technischen Universität Dresden ein neues Verfahren zur Holzbearbeitung entwickelt. Durch Thermomodifikation sollen dabei einheimische Hölzer wie Fichte, Ahorn oder Kirsche mit mindestens den gleichen Klangeigenschaften wie Tropenholz ausgestattet werden. Durch Temperatur und Druck in einer sauerstoffarmen Atmosphäre wird das Holz für den Bau von akustischen Gitarren nutzbar. Vier erste Modelle der "Nativ-Reihe" sind bereits erhältlich.

Armin Hanika hat seine Ausbildung zum Zupfinstrumentenmachen im elterlichen Betrieb 1982 abgeschlossen. 1987 legte er in Nürnberg die Meisterprüfung für das Zupfinstrumentenmachen-Handwerk ab und übernahm 1993 den Betrieb.

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