> > > Landesregierung und Stadt einigen sich auf Pakt für Rostocker Volkstheater
Freitag, 19. Juli 2019

Volkstheater Rostock, © Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock, © Volkstheater Rostock

Zuschüsse steigen jährlich um 2,5 Prozent

Landesregierung und Stadt einigen sich auf Pakt für Rostocker Volkstheater

Rostock, . In Rostock haben sich die Landesregierung und die Stadt hinsichtlich der Umsetzung des Theaterpaktes verständigt, der künftig die Geschicke des Volkstheaters bestimmt. Ab kommendem Juni bis 2028 soll eine tarifgerechte Vergütung für Mitarbeiter des Theaters in den Sparten Schauspiel, Tanz, Musiktheater und Orchester umgesetzt werden. In den kommenden Jahren wird sich der Gesamtzuschuss an das Volkstheater dazu jährlich um 2,5 Prozent erhöhen. Dabei werden die Mehrkosten zu 55 Prozent vom Land sowie zu 45 Prozent von kommunalen Trägern getragen. Gültig ist der zugrundeliegende Pakt für das gesamte Land Mecklenburg-Vorpommern.

Der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) unterstützte den Pakt: "Im Theaterpakt ist verankert, dass das Volkstheater selbstständig bleibt." Neben der Autonomie versprach Kulturministerin Birgit Hesse (SPD) mehr Planungssicherheit.

Das Volkstheater Rostock ist das städtische Theater der Hansestadt Rostock. 1786 wurde das alte Stadttheater errichtet, 1880 wurde es durch einen Brand zerstört. 1895 wurde dann ein größeres Theater eingeweiht, das Ende 1942 durch einen Bombenangriff der britischen Royal Air Force jedoch ebenfalls zerstört wurde. Das Volkstheater entwickelte sich bis 1985 zu einer der profiliertesten Bühnen der DDR. Zurzeit sind insgesamt 350 Mitarbeitern im Volkstheater beschäftigt, darunter 74 Musiker. Das Haus verfügt über drei Spielstätten: Das Große Haus, das Theater im Stadthafen sowie die Kleine Komödie. Mit den Häusern werden die Sparten Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Philharmonie abgedeckt. Für Kinder und Jugendliche gibt es das Kindertheater und einen Theaterjugendclub. Intendant und Geschäftsführer ist Joachim Kümmritz.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Dirigent Fabio Luisi verlässt die Opera di Firenze
Rückzug nach nur einem Jahr (19.07.2019) Weiter...

Dame Sarah Connolly an Krebs erkrankt
Sängerin sagt Konzerte bei den BBCProms ab (19.07.2019) Weiter...

Stromausfall in New York: Chor gibt spontanes Konzert vor Carnegie Hall
70.000 Menschen in Manhattan ohne Strom (18.07.2019) Weiter...

Staatsoperette Dresden veröffentlicht Spielzeitbilanz
99.165 Zuschauer in 177 Vorstellungen (18.07.2019) Weiter...

Richard Wagner soll Ampelmännchen werden
Antrag aus dem Stadtrat muss noch von der Verwaltung geprüft werden (18.07.2019) Weiter...

Basel fördert Infrastruktur für Orchester
Online-Plattform für Proben-Möglichkeiten (18.07.2019) Weiter...

Brandenburg: Musikfestivals freuen sich über höhere Fördergelder
Kunstministerium hat Fördersumme auf 725.000 Euro erhöht (18.07.2019) Weiter...

Oper Düsseldorf: Freistellung des Ballettdirektors teuer erkauft
Zusätzliche Kosten von bis zu 380.000 Euro durch Vertragspanne (17.07.2019) Weiter...

Weikersheim: Tauberphilharmonie eröffnet
Kosten für das 650 Besucher fassende Konzerthaus bei rund 14 Millionen Euro (17.07.2019) Weiter...

Theater Konstanz: Einsturzgefahr beeinflusst Spielplan
Probengebäude unterspült (17.07.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (7/2019) herunterladen (2731 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Peter Tschaikowsky: String Quartet No.2 op.22 in F major - Andante ma non tanto

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Isabelle van Keulen im Portrait "Mir geht es vor allem um Zwischentöne"
Isabelle van Keulen im Gespräch mit klassik.com über ihre Position als Artist in Residence der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, historische Aufführungspraxis und das Spielen ohne Dirigent.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich